Fehlende Durchschlagskraft

Sport-Union mit enttäuschender Heimniederlage gegen Oldenburg

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Zu selten kam die Sport-Union durch die gegnerische Deckung. Am Ende steht eine bittere Heimniederlage gegen Oldenburg.
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Nach 20 Minuten verliert die Sport-Union den Faden - und damit das ganze Spiel. 

Mit 25:31 muss sich die Neckarsulmer Sport-Union am Samstagabend in der Neckarsulmer Ballei dem VfL Oldenburg geschlagen geben. 20 Minuten lang dominiert die Sport-Union gegen die noch sieglosen Gäste die Partie, bekommt mit dem 14:15-Halbzeitstand allerdings bereits einen ersten Dämpfer und bekommt den Oldenburger Rückraum vor allem im zweiten Durchgang zu selten in den Griff.

Neckarsulm gibt lange den Ton an - kurz vor der Halbzeitpause dreht das Spiel

Neckarsulm startet perfekt in die Begegnung des dritten Spieltags. Drei Treffer von Spielmacherin Lynn Knippenborg sowie ein verwandelter Strafwurf von Birna Berg Haraldsdóttir bringen die Neckarsulmerinnen früh mit drei Toren in Front. In der Folge dominiert die Sport-Union das Spielgeschehen weiter, nutzt die spielbestimmende Phase aber zu wenig und bleibt bei einer knappen Führung. 

Bei einer erneut fragwürdigen Zeitstrafe gegen Louisa Wolf kämpft sich Oldenburg kurz vor der Halbzeit endgültig zurück und übernimmt sogar die Führung. Haraldsdóttir hat mit der Pausensirene nochmals die Chance auf den Ausgleich, der Ball zappelt jedoch einen Wimpernschlag zu spät im Tornetz.

Neckarsulm startet mit Wut im Bauch - aber macht zu viele Fehler

Die Mannschaft von NSU-Trainer Pascal Morgant kommt nach dem schlechten Spielverlauf aus der ersten Hälfte mit Wut aus der Kabine und kann die Partie durch drei Tore in Folge erneut drehen. Aber auch die Gäste wittern weiterhin die große Chance auf den ersten Punktgewinn der Saison und kommen immer wieder durch den Rückraum um Kristina Logvin zum Torerfolg. Oldenburg bestimmt mit einer aggressiven Leistung nun das Spielgeschehen und erarbeitet sich somit eine deutlichere Führung in der Neckarsulmer Ballei. 

Auch als die Chancen beim 20:22 durch eine rote Karte gegen VfL-Spielerin Helena Mikkelsen nochmals aus NSU-Sicht gestiegen sind, bleiben die Gäste dominierend und können sich dabei immer wieder auf Julia Renner im Tor verlassen. Näher als zwei Tore kommt Neckarsulm in der Folge auch nicht mehr heran und verliert in der Schlussphase bis zum 25:31-Endstand sogar den Anschluss.

Trainer Morgant enttäuscht über Abwehrleistung

"Im Moment fällt mir eine Spielanalyse noch schwer, da für mich aus den Emotionen heraus heute zu viel passiert ist. Den Vorteil durch die Schritte hat man über das gesamte Spiel nicht in den Griff bekommen und da ist es für unsere Abwehr auch extrem schwer, sich darauf einzustellen. Wir haben aber auch in der Abwehr nicht die Kompaktheit und die Aggressivität gezeigt, wie sie beispielsweise Oldenburg hier präsentiert hat und die wir uns auch unbedingt vorgenommen haben Dazu hat es im Angriff auch an Überzeugung und Durchschlagskraft, wie das zum Beispiel im Vergleich zu unserer Trainingswoche war", meint Trainer Pascal Morgant nach dem ernüchternden Heimspiel. 

Er ergänzt: "Wir haben uns von diesem Spiel viel erhofft, deshalb ist die Enttäuschung heute groß und wir müssen diese Niederlage unbedingt als Mannschaft in der Länderspielpause verarbeiten."

Neckarsulmer Sport-Union: Jetzt erst einmal Länderspielpause

In der Handball Bundesliga Frauen steht nach dieser Partie erst einmal eine Länderspielpause auf dem Programm, in der die Sport-Union aufgrund von Nationalmannschaftsnominierungen auf Lynn Knippenborg, Chantal Wick und Birna Berg Haraldsdóttir verzichten muss. Danach geht es für die Neckarsulmerinnen zunächst in der zweiten Runde des DHB-Pokals zum BSV Sachsen Zwickau aus der 2. Bundesliga. 

Das nächste Spiel in der HBF wird dann am Mittwoch, 9. Oktober, um 19:30 Uhr gegen den Thüringer HC in der Ballei stattfinden.

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