Unentschieden gegen südkoreanisches Spitzenteam

Wechselspielchen gegen Busan Bisco

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Sport-Union gegen Busan Bisco.
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Gut durchgemischt: Gegen Busan Bisco kommen bei der Sport-Union alle Spielerinnen zum Einsatz.

Typisch Testspiel: Gegen das südkoreanische Spitzenteam Busan Bisco am Mittwochabend gab es beim 32:32 auf Seiten der Bundesliga-Handballerinnen der Neckarsulmer Sport-Union ein munteres Wechselspielchen. Das Ergebnis war dabei Nebensache.

Das Team von Trainer Emir Hadzimuhamedovic war nach der langen EM-Pause gut in Schuss. Trotz der vielen Wechsel gab es nie einen gravierenden Bruch im Spiel des Aufsteigers.

Neckarsulmer Sport-Union gegen Busan Bisco

Wichtig vor allem: Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf konnten Spielerinnen aus der "zweiten Reihe" Selbstvertrauen und Spielpraxis sammeln. Mit Erfolg. "Wir sind gerade einfach gut drauf. Wir haben in den vergangen Tagen auch wieder richtig gut trainiert", sagte der NSU-Coach.

Gegen die Gäste aus Südkorea war die Abwehr der Sport-Union von Beginn an voll gefordert. Die körperlich deutlich kleineren Spielerinnen sorgten mit ihrem quirligen Angriff immer wieder für ordentlich Druck. Hadzimuhamedovic: "Ich habe meine Mannschaft vorher schon vor der doch etwas unorthodoxen Spielweise gewarnt." Doch auch Neckarsulm ging gewohnt hohes Tempo. Bis zur Pause blieb die Partie ausgeglichen.

Was können die NSU-Damen in der Bundesliga erreichen?

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich Busan Bisco dann auf drei Tore absetzen. Auszeit Neckarsulm. Neujustierung. Der Deckung fehlte die Konsequenz. Zu leicht kamen die Gäste zum Durchbruch. "Die Auszeit war wichtig. Wir waren viel zu passiv", erklärte Hadzimuhamedovic.

Die Sport-Union wachte wieder auf und kämpfte sich zurück. Das Unentschieden ging für diesen Abend völlig in Ordnung. Viel wichtiger war dem Coach, was er zu sehen bekam. "Ich habe wirklich viele gute Dinge beobachtet. Es war einfach wichtig, nach der langen Pause wieder etwas Spielpraxis zu bekommen. Jetzt gehen wir in die Feiertage und bereiten uns dann ab dem 26. Dezember auf das nächste Spiel vor."

Und das wird ein gaaanz wichtiges. Am 30. Dezember geht's im letzten Heimspiel des Jahres gegen die Bad Wildungen Vipers. Ein MUSS-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Die HSG steht aktuell auf dem zwölften Platz - nur drei Zähler hinter Neckarsulm. Die zwei Punkte sollten also unbedingt bei der Sport-Union bleiben.

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