Schwimm-WM

Bruhn steigert sich in Final-Staffel - ärgerlicher Kommentar aus Neckarsulmer Sicht

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Annika Bruhn startet gemeinsam mit Teamkollege Fabian Schwingenschlögl bei der Schwimm-WM in Südkorea.
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Annika Bruhn freute sich über die „gute Stimmung“ im Team. Ob ein unglücklicher Kommentar ihre Laune trübt?

+++ Update 21. Juli, 15.10 Uhr +++

Die deutsche Damen-Staffel hat ihren achten Platz in der 4x100m Freistil-Welt bestätigen können. Mit dabei: Annika Bruhn. Die Schwimmerin der Neckarsulmer Sport-Union steigerte sich im Vergleich zum Vorlauf sogar. Ein unglücklicher Kommentar im ZDF-Livestream dürfte die Neckarsulmer aber ein bisschen geärgert haben. 

Bruhn war als Schlussschwimmerin rund sechs Zehntel schneller als am Vormittag. Und zeigte sich im Interview mit dem ZDF anschließend glücklich über die "gute Stimmung" im Team. 

Zuvor hatte Reporter Thomas Wark im Livestream des Senders allerdings gleich zwei Mal daneben gelegen. Ärgerlich aus Neckarsulmer Sicht: Er fügte Bruhn immer den Beisatz "aus Saarbrücken" an. 

Tatsächlich wechselte Bruhn 2018 "aus Saarbrücken" zur Sport-Union. Den Erfolg der Neckarsulmer hätte Wark aus deren Sicht sicher erwähnen dürfen. Doch die gute Zeit Bruhns dürfte ihnen letztlich wahrscheinlich doch wichtiger sein, als die Erwähnung im Kommentar.

+++ Update 21. Juli, 9.30 Uhr +++

Fabian Schwingenschlögl dürfte sich am Morgen geärgert haben. Wollen die Schwimmer bei Großevents doch immer ihre Bestzeit knacken. Bei der WM in Südkorea gelang dem Athleten der Neckarsulmer Sport-Union das ganz knapp nicht. 

Über die 100m Brust blieb er in 1:00,12 Minuten gut drei Zehntel über seiner bisherigen Bestleistung und über der ungeliebten Minutenmarke. 

Mit Platz 20 im Vorlauf bedeutete das zudem das Aus für das sicherlich angepeilte Halbfinale. Hierfür hätte Schwingenschlögl seine Bestzeit allerdings um mehr als zwei Zehntel drücken müssen. 

Annika Bruhn blieb als Startschwimmerin in der 4x100m Freistil-Staffel der Damen ebenfalls unter ihren Möglichkeiten. Jubeln konnte das Quartett am Ende trotzdem. 

Mit Platz acht rutschten Bruhn und Co. als Letzte ins Finale am Abend (MEZ: ca. 15 Uhr, Livestream auf zdfsport.de). Gleichzeitig sicherten sich die Deutschen Damen die direkte Olympia-Qualifikation für Tokio.

+++ Ursprungsmeldung 20. Juli +++

Am Sonntag, 21. Juli, ist es endlich so weit: Auch die Beckenschwimmer greifen ins Geschehen bei der Schwimm-WM 2019 im südkoreanischen Gwangju ein. Mit dabei: zwei Athleten der Neckarsulmer Sport-Union.

Neckarsulmer Sport-Union: Schwingenschlögl und Bruhn bei WM in Südkorea

Fabian Schwingenschlögl und Annika Bruhn gehören zum insgesamt 29 Köpfe großen Aufgebot Deutschlands bei der WM. Beide hatten sich ursprünglich nicht über die vom Deutschen Schwimm-Verband gesetzten Normzeiten für die Weltmeisterschaften qualifizieren können, waren aber für die deutschen Staffeln nominiert worden.

Dennoch wird Schwingenschlögl auch über eine Einzelstrecke an den Start gehen. Gemeldet ist er für die 100m Brust. Sein Vorlauf hierfür findet direkt am Eröffnungstag statt.

Fabian Schwingenschlögl: Einzelstart bei Schwimm-WM 2019 direkt am Sonntag

Sollte sich Schwingenschlögl für das Halbfinale der besten 16 qualifizieren, so findet dieses ebenfalls noch am Sonntag statt. Ginge es sogar ins Finale der Top acht, wäre der Neckarsulmer am Montag noch einmal dran.

Zu sehen sind die Beckenwettbewerbe der Schwimmer nicht im Fernsehen, dafür überträgt das ZDF zumindest alle Halb- und Finalläufe jeweils täglich ab 12.45 Uhr im Livestream auf zdfsport.de.

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