Neuzugang aus den Niederlanden

Wechsel am Kreis: Sina Namat verlässt die Sport-Union - Jill Kooij unterschreibt Vertrag

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Jill Kooij hat einen Vertrag über zwei Jahre mit Option unterschrieben.
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In der neuen Saison wird eine Niederländerin die Mannschaft  ergänzen.

Zur neuen Saison in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) gibt es bei der Neckarsulmer Sport-Union Veränderungen am Kreis. Nach zwei Jahren im Trikot der NSU wird Sina Namat den Verein wieder verlassen und vorerst eine Handballpause einlegen. Neu zum Kader stoßen wird die Niederländerin Jill Kooij, die aktuell bei Morgenhof-Jansen Dalfsen aktiv ist und bei der Sport-Union einen Vertrag über zwei Jahre mit Option unterschrieben hat. 

HBF: Niederländerin Jill Kooij unterschreibt Vertrag bei der Neckarsulmer Sport-Union

Sina Namat wechselte im Sommer 2017 vom direkten Konkurrenten aus Nellingen in Richtung NSU und hatte bereits früh in ihrer ersten Saison mit einer weiteren Verletzung am Knie zu kämpfen. Nach mehreren Wochen Pause kämpfte sie sich zurück, hat aber weiterhin Schmerzen woraufhin die Neckarsulmer Verantwortlichen Ljubica Pavlovic im Sommer nachverpflichtet haben und aktuell drei Kreisläuferinnen im Kader stehen. 

"Sina hat uns in dieser Saison vor allem in der Abwehr noch einmal sehr weiterhelfen können und war trotz Schmerzen in jedem Training dabei. Man muss allerdings sagen, dass mit ihren Kniebeschwerden nach aktuellem Stand kein Profihandball mehr machbar sein wird. Sie hat sich deshalb dafür entschieden, zurück nach Hamburg in ihre Heimat zu gehen und erstmal eine Pause vom Handball einzulegen.", erklärt NSU-Trainer Pascal Morgant den Abgang der Neckarsulmer Kreisläuferin. 

Neckarsulmer Sport-Union: Sina Namat legt Handball-Pause ein

"Nach der Entscheidung von Sina haben wir uns auf die Suche gemacht und haben uns die Entscheidung für eine neue Spielerin auch nicht leicht gemacht. Wir waren mit mehreren Kreisläuferinnen im Gespräch, dabei war Jill in den gemeinsamen Gesprächen und Trainingseinheiten aber so gewillt, sich uns anzuschließen und ihr Potenzial in der 1. Bundesliga zu zeigen, dass wir uns relativ schnell für sie entschieden haben. Wir glauben, dass wir mit Jill für die Zukunft ein junges Talent haben, das uns gut zu Gesicht stehen wird", so Morgant weiter. 

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