Stephan Kronthaler im Interview

"Alles ist einfacher, wenn der Erfolg da ist"

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Stephan Kronthaler will mit den Falken in die Playoffs.
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Falken-Verteidiger Stephan Kronthaler im Interview mit echo24.de.

In den Playdowns der vergangenen Saison stand er noch in Reihen der Starbulls Rosenheim. Jetzt ist Stephan Kronthaler nach Heilbronn gewechselt und soll hinten dichtmachen. Der 24-Jährige äußert im Gespräch mit echo24.de seine ersten Eindrücke von Heilbronn und seinem neuen Arbeitgeber und nennt seine Saisonziele.

echo24.de: Herzlich willkommen in Heilbronn, was wissen Sie bereits über Ihre neue Heimat?

Stephan Kronthaler: Meine Freundin und ich hatten die Stadt bereits im Sommer besucht und uns alles angeschaut. Außerdem hege ich eine enge Freundschaft zu Marco Schütz, der ja auch hier tätig ist. Wir wurden hier sehr herzlich aufgenommen und freuen uns, dass es jetzt richtig losgeht.

Kannten Sie Coach Gerhard Unterluggauer persönlich, bevor Sie hier den Vertrag unterzeichneten?

Nein, aber wir hatten telefonischen Kontakt, und ich merkte sofort, dass wir auf derselben Wellenlänge liegen.

Das sind die neuen Falken-Spieler

Was gab letztendlich den Ausschlag für Heilbronn?

Ich wollte unbedingt weiterhin in der DEL2 spielen und das Gesamtpaket der Falken war einfach optimal.

Wie wollen Sie sich im Falken-Spiel einbringen?

Ich versuche immer, mein bestes Eishockey zu zeigen. Das Hier und Jetzt zählt. Ich fokussiere mich auf meinen neuen Verein und blicke nicht zurück oder in die ferne Zukunft.

Ist Stephan Kronthaler die erhoffte Verstärkung für die Falken-Defensive?

Welche Ziele verfolgen Sie bei den Falken?

Ich will die Playoffs erreichen und bin mir sicher, dass sie mit dem Team möglich sind. Wir wollen erfolgreich sein. Im Leben und im Eishockey ist so vieles einfacher, wenn der Erfolg da ist.

Und persönlich?

In erster Linie will ich von Verletzungen verschont bleiben und alles fürs Team geben. Meine Aufgabe ist es, hinten meinen Job zu machen und so unseren Stürmern die Möglichkeit zu geben, das Spiel für uns zu entscheiden.

Sind Sie also ein typischer Stay-at-home-Defender?

Eigentlich nicht. Ich bin weder ein "Hintendrinsteher" noch ein vierter Stürmer. Ich versuche, meine Defensivaufgaben zu erledigen und, wenn möglich, mit einem langen Pass von hinten heraus das Spiel schnell zu machen und unsere Stürmer in Szene zu setzen.

Sie sind mit Ihrer Lebensgefährtin nach Heilbronn gekommen. Welchen Part übernimmt sie?

Ich freue mich riesig, dass sie hier ist und über jede Sekunde, die ich mit ihr verbringen kann. Sie pusht mich ungemein.

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