Eine Verlängerung, ein Neuzugang

Noch mehr Offensiv-Power für die Falken

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Kevin Lavallée wird auch in der kommenden Saison für die Falken auf Torjagd gehen.
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Mit Kevin Lavallée wurde ein Publikumsliebling gehalten, Mark Heatley kehrt in die DEL2 zurück.

So langsam nimmt der neue Kader der Heilbronner Falken für die kommende DEL2-Saison Konturen an. Nachdem gestern die Verpflichtung von Verteidiger Corey Mapes bekanntgegeben wurde, vermeldete das Falken-Management heute gleich zwei weitere Personalien.

Die Bilder der Falken-Abschlussfeier 

Als Neuzugang wird Mark Heatley ab der kommenden Saison für die Falken auf Torjagd gehen. Der 32-jährige Deutsch-Kanadier - er wurde in Freiburg geboren - war bereits acht Jahre in der DEL2 und zweiten Liga aktiv. Unter anderem für München, Riessersee und Bietigheim. In der abgelaufenen Saison spielte er in der englischen Eliteliga für Manchester Storm und machte nebenbei auch noch seinen Bachelor-Abschluss.

Jetzt zieht es ihn nach Deutschland zurück: "Für mich war das Heilbronner Gesamtpaket äußerst attraktiv. Ich kenne einige Spieler aus dem Team und das Management. Das macht die Eingewöhnung leicht." Zudem kennt er die Region noch aus seiner Bietigheimer Zeit. Falken-Coach Gerhard Unterluggauer macht klar, was er von seinem Neuzugang erwartet: "Er ist ein erfahrener Spieler, der weiß, wie man Spiele gewinnt. Er verleiht unserem Kader mehr Tiefe und Qualität."

Mit Kevin Lavallée erhielt ein Publikumsliebling der vergangenen Saison einen neuen Vertrag. Auch der 31-Jährige ist ein Deutsch-Kanadier und konnte in seiner ersten Saison bei den Falken auf Anhieb überzeugen. In 44 Partien sammelte er 35 Scorerpunkte und traf dabei 17 Mal. Auch in der Abstiegsrunde wusste er mit zwei Treffern und vier Vorlagen zu überzeugen.

"Für mich ist es wichtig, in einem Verein zu spielen, bei dem ich mich wohlfühle. Und er sollte nicht zu weit von meiner Heimatstadt Bad Nauheim entfernt sein", erklärte der Rechtsschütze vergangene Woche auf echo24.de-Nachfrage. Beides Argumente, die für einen Verbleib in der Käthchenstadt sprachen. Lavallée: "Ich habe dann ein faires Angebot vorgelegtbekommen und brauchte gar nicht mehr zu überlegen."

Unterluggauer lobt seinen Flügelflitzer: "Er war in der abgelaufenen Saison einer unserer Schlüsselspieler. Das verspreche ich mir von ihm auch für die kommende Spielzeit. Er soll zum Führungsspieler reifen." Eine Aufgabe, die Lavallée nur zu gerne annimmt: "Ich finde das großartig, dass so viel Vertrauen in mich gesetzt wird und werde alles dafür tun, die Ansprüche an mich zu erfüllen. Ich will ein Leader auf und neben dem Eis werden."

Zumal er von Unterluggauer als Trainer begeistert ist: "Er hat in der kurzen Zeit einen hervorragenden Job gemacht. Und da er bis kurz zuvor selbst noch Spieler war, wusste er ganz genau, wie wir ticken. Er hat im richtigen Moment die Zügel angezogen, uns aber auch mehr Pausen gegönnt, als es notwendig war."

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