Nur noch ein Sieg....

Überglücklich, aber nicht überheblich

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Kyle Helms war einer der Falken-Führungsspieler beim Sieg in Rosenheim. 
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Nach dem Erfolg in Rosenheim wollen sie morgen den Klassenerhalt perfekt machen.

Die Stimmung war gelöst. Nach dem 5:1-Erfolg der Heilbronner Falken im fünften Playdown-Spiel am Freitag in Rosenheim, strahlten die Spieler am Mannschaftsbus um die Wette. Endlich war der so lang ersehnte Auswärtssieg gelungen, der Heimvorteil erobert und der erste Matchball gegen die Bayern erreicht worden.

Die Bilder Starbulls vs. Falken Spiel #5

"Noch ein weiterer Sieg", sagte Kyle Helms. "Wir werden am Sonntag alles geben, damit die Saison zu Ende ist." Neben Rylan Schwartz und - natürlich - Goalie Andrew Hare war Helms einer der Falken, der in Rosenheim die Leader-Rolle bedingungslos annahm und belohnte sich selbst mit dem Treffer zum 1:4 

Aber noch ist der Sack nicht zu. Das ist der Mannschaft bewusst. Deshalb war sie zwar glücklich über den Erfolg, aber keinesfalls euphorisch oder gar überheblich. Dafür sah Falken-Coach Gerhard Unterluggauer auch keinen Grund: "In den ersten 40 Minuten haben wir zu ängstlich agiert und spielten verkrampft. Rosenheim war laufwilliger, wir sind zu weit weg vom Gegenspieler gestanden." Aber er weiß auch warum: "Wir haben Jungs im Team, die sind schon zweimal eigentlich abgestiegen. Das steckt in den Hinterköpfen." Nur mit den letzten 20 Minuten war der Trainer zufrieden: "Da haben wir den Spielplan exakt eingehalten, das Kommando übernommen und so gespielt, wie ich mir das vorstelle."

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Die Mannschaft zog voll mit. Trotz des hohen Vorsprungs, gönnte der Ösi-Coach seinem Paradeblock keine Auszeit in Rosenheim: "Die Jungs waren heiß drauf. Sie wollten keine Pause. Die sind noch jung, die wollten rennen." Ein Extralob hatte er für Schwartz: "Er hat die Rolle übernommen, die wir uns von ihm erhofft hatten." 

Man kann fast schon sagen: endlich. Denn zum Ende der Punkterunde und auch zu Beginn der Playdowns war der Deutsch-Kanadier doch ein wenig abgetaucht. Doch jetzt, da seine Fähigkeiten benötigt werden, rackert und ackert er, rennt sich die Lunge aus dem Hals, setzt seine Nebenspieler in Szene und trifft fast nach Belieben. Hoffentlich auch morgen - dann findet eine enttäuschend verlaufene Saison doch noch ein ⁠⁠⁠versöhnliches Ende. 

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