Klare Vorstellungen

Falken-Trainer: "Es wird auch unpopuläre Entscheidungen geben"

+
Alexander Mellitzer scheut sich nicht, unpopuläre Entscheidungen zu fällen.
  • schließen

Längst ist klar, welche Spieler bei den Heilbronner Falken bleiben sollen.

Die Saison ist für den DEL2-Verein Heilbronner Falken vorbei. Am Samstag gab es die Abschlussfeier, demnächst werden sich die Spieler in alle Winde verteilen. Für manche wird es im August zurück nach Heilbronn gehen, einige Akteure werden aber nicht mehr für die Käthchenstädter auflaufen.

Die Entscheidung, wer auch in der kommenden Saison das Trikot der Heilbronner Falken überstreifen wird, liegt bei Trainer Alexander Mellitzer. Der Österreicher kann auf eine durchwachsene Saison zurückblicken. Zu unbeständig waren die Leistungen seines Teams, um heuer schon die direkten Playoffs zu erreichen. Und genau hier ist er gefordert, die richtigen Stellschrauben zu drehen, damit dieses Ziel kommende Spielzeit erreicht wird.

Trainer der Heilbronner Falken heißt wohl Alexander Mellitzer

Dabei weiß der Coach noch gar nicht, ob er auch dann der Chef an der Heilbronner Bande sein wird. "Ich werde mich demnächst mit den Gesellschaftern zu einem Report treffen. Ich werde darlegen, was geklappt hat, wo noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Diese Rechenschaftsberichte sind absolut okay. Ich will aufzeigen, wohin der Weg führt und wie ich diesen erfolgreich beschreiten möchte."

Alexander Mellitzer wird vermutlich auch kommende Saison Trainer der Heilbronner Falken sein.

Hand aufs Herz: Die Frage nach dem Trainer stellt sich nicht wirklich. Mellitzer wird aus den eigenen Fehlern gelernt haben, sie zukünftig abstellen. Er hat ein feines Händchen bei der Verpflichtung der Spieler bewiesen, dass das Verletzungspech dermaßen zuschlägt, kann ihm nicht angelastet werden. Die Entwicklung der jungen Spieler wie Samuel Soramies hat er vorangetrieben, das wird auch der Kooperationspartner Adler Mannheim wohlwollend feststellen. Deshalb legt sich echo24.de fest: Auch nächste Saison wird der Falken-Trainer Alexander Mellitzer heißen.

Der Falken-Trainer wird auch unpopuläre Entscheidungen fällen

Und der ist nur zu gerne bereit dazu, den nächsten Schritt zu unternehmen: "Man hat ganz klar gesehen, woran es gehapert hat. Ich bin hier, um die Vorstellungen von attraktivem, erfolgreichem Eishockey voranzutreiben." Dabei ist er alles andere als "Everybody´s Darling": "Bei der Kaderzusammenstellung wird es auch unpopulärer Entscheidungen geben. Wir legen viel Wert auf Charakterstärke und Entwicklungspotenzial."

Bei den zukünftigen Falken-Spielern - wie Greg Gibson - wird viel Wert auf Charakter gelegt.

Im Klartext: Alles wird dem Erfolg untergeordnet, dabei keine Rücksicht auf klangvolle, verdiente Namen genommen. Mellitzer: "Ich will Spieler, die uns weiterbringen." Die Gespräche mit dem aktuellen Kader sind durch. "Die Spieler, mit denen wir weiterhin planen wollen, wissen das." Für den Coach geht es jetzt darum, die freigewordenen Positionen nach Möglichkeit besser zu besetzen.

Falken-Trainer schaut potenzielle Neuzugänge an

Dabei schaut er auch in andere Ligen. So war er beispielsweise am Sonntagabend bei den Oberliga-Playoffs zwischen Memmingen und Halle vor Ort, um einen potenziellen Neuzugang unter die Lupe zu nehmen: "Es gibt da einen Spieler, der einen sehr starken Eindruck hinterlassen hat. Er glänzte mit Spielübersicht und starker Technik."

Namen über Weiterverpflichtungen oder Neuzugänge, lässt er sich nicht entlocken. "Das wird die Falken-GmbH bekanntgeben." Eines ist ebenso klar: Der Name Justin Kirsch wird ganz oben auf der Wunschliste des Trainers zu finden sein.

Die Bilder Falken vs. Eislöwen Pre-Playoff-Spiel #3

Auch interessant

Bonbons: Marcus Götz und Brock Maschmeyer bleiben Falken

Alle Falken-Meldungen finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare