Die Jungs sind heiß

Die Pre-Playoffs sind für die Falken nur ein Zwischenziel

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Greg Gibson (links) ist das Paradebeispiel für bedingungslosen Einsatz.
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Die Erfolge gegen Kassel, Freiburg und Bad Nauheim machen Lust auf mehr.

Haben die Heilbronner Falken in der DEL2 ihr Saisonziel erreicht? Von wegen! "Ich weiß nicht, wer das Erreichen der Pre-Playoffs als Saisonziel definiert hat. Ich will mehr. Wir wollen uns jetzt das Heimrecht in den Pre-Playoffs sichern und dann die Playoffs erreichen", erklärt Falken-Trainer Alexander Mellitzer am Sonntag nach dem Heimspiel und dem überzeugenden 8:3-Erfolg gegen den EC Bad Nauheim.

Patrick Kurz will nichts von einer Verletzung und einer Pause am Wochenende wissen.

Und der Erfolgshunger des Trainers springt auf die Heilbronner Falken über: "Was heißt hier fit zum Pre-Playoff-Start? Ich will am Freitag wieder auf dem Eis stehen", sagt Falken-Verteidiger Patrick Kurz am Sonntag nach der Partie. Er konnte wegen einer zwickenden Leiste im letzten Drittel nicht mehr mitwirken, will von einer verletzungsbedingten Zwangspause aber nichts hören und so schnell wie möglich wieder auf dem Eis zu stehen.

Pre-Playoffs als Zwischenziel: Heilbronner Falken sind ein echtes Team

Die mannschaftliche Geschlossenheit ist es, die die Heilbronner Falken derzeit zu einem so unbequemen Gegner werden lässt. Seit sechs Spielen befindet sich das Team im Playoff-Modus. Jede Partie war ein echtes Endspiel, um die Pre-Playoffs zu erreichen. Und die Mannschaft spielte genau das Eishockey, das in solchen Partien gefordert ist: eng am Mann, körperbetontes Spiel, aufopferungsvoller Kampf und eiskalt im Abschluss.

Auf Corey Mapes ist in der Falken-Abwehr Verlass.  

"Wir haben die vergangenen Matches sehr ordentlich gespielt", sagt Verteidiger Corey Mapes. "Jetzt haben wir einen Lauf und viel Selbstvertrauen. Wir haben jetzt zwei Partien vor der Brust, um das Heimrecht für die Pre-Playoffs klarzumachen. Den Schwung wollen wir dann in die Playoffs mitnehmen - und da ist alles möglich." Wie gut der Zusammenhalt der Heilbronner Falken ist, zeigte der Montag nach dem Spiel gegen Bad Nauheim. Obwohl das Team einen freien Tag hatte, traf es sich zum gemeinsamen Kaffee in der Stadt. Mapes: "Ich glaube, dass keine Mannschaft gerne auf uns treffen wird."

DEL2: Heilbronner Falken treffen am Freitag auf die Dresdner Eislöwen

Am Freitag spielen die Heilbronner Falken daheim bereits um 19.30 Uhr gegen die Dresdner Eislöwen. Der erklärte Lieblingsgegner der Unterländer. Zehnmal in Folge haben sie gegen die Sachsen gewonnen. Aber aufgepasst: Je länger eine Serie geht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie reißt! Mapes: "Wir denken nicht an die vergangenen zehn Partien, sondern immer nur an die nächste. Wir wissen, dass wir sie schlagen können, werden dafür aber hart kämpfen müssen."

Ob Marcus Götz bereits dieses Wochenende wieder aufläuft, entscheidet die medizinische Abteilung.

Genauso hart sind die Trainingseinheiten, die Coach Mellitzer für die Heilbronner Falken parat hat: "Wir werden am Mittwoch und Donnerstag richtig ranklotzen, damit wir den Schwung der letzten Partien mitnehmen." Auf welche der verletzten Spieler er am kommenden Wochenende zurückgreifen kann, weiß er noch nicht: "Bei Marcus Götz und Patrick Kurz entscheidet die medizinische Abteilung, wann sie wieder aufs Eis können."

Samuel Soramies ist zu einem wichtigen Bestandteil der Heilbronner Falken geworden.

Entwarnung gab er für Jimmy Sharrow bereits am Sonntag: "Er hat einen Schuss geblockt. Das gibt ein Hämatom, aber am Freitag ist er sicher wieder mit dabei." Gerade an Sharrow zeigt sich der Aufschwung der Falken. Seit sechs Spielen ist er wieder der Verteidiger, auf den man bei seiner Verpflichtung gehofft hatte. Mellitzer: "Jetzt spielt er wieder sehr gut. Man sieht seine defensive Klasse. Er weiß, wie man dem Gegner den Platz wegnimmt und Spiele gewinnt."

Die Bilder der Partie Heilbronner Falken gegen den EC Bad Nauheim

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