Leichte Anlaufschwierigkeiten

Ab dem zweiten Drittel sind die Heilbronner Falken im Spiel

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Die Heilbronner Falken zeigen in Manchester eine starke Vorstellung.
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Die Unterländer benötigen in Manchester 20 Minuten, ehe sie zu ihrem Spiel finden und sich dann als äußerst treffsicher erweisen.

Ein Abenteuer, viel Teambuilding und jede Menge neuer Eindrücke - das alles bietet die Reise der Heilbronner Falken in der Vorbereitung nach Manchester. Und natürlich sind die zahlreich mitgereisten Fans gespannt auf das Auftreten ihres Teams in der englischen Industriemetropole. Und sie können sich freuen. Ihr Team gewinnt mit 5:2.

Das größte Handicap für die Heilbronner Falken bildet die kleine Eisfläche, die sich an den nordamerikanischen Maßen orientiert. Das heißt: weniger Platz hinter dem Tor, kleinere Zonen. Die Hausherren haben damit kein Problem, doch der Spielaufbau der Gäste wird häufig unterbrochen, weil es zu eng wird.

Heilbronner Falken mit Problemen beim Aufbau

Besonders augenscheinlich wird das beim einzigen Powerplay der Heilbronner Falken im ersten Drittel. Nicht ein einziges Mal kommen sie in die Aufstellung, immer wieder machen die Engländer die Passwege zu und die Slotzone dicht. Den einzigen Treffer im ersten Abschnitt erzielen die Hausherren.

Klärungsbedarf: Falken-Trainer Alex Mellitzer sucht das Gespräch mit seinen Spielern.

Cody Thompson wird von Stefan Della Rovere nicht energisch genug gestört, den ersten Schuss kann Matthias Nemec, der heute den Vorzug im Tor vor Mirko Pantkowski erhalten hat, noch klären, doch beim Nachschuss ist er chancenlos.

Heilbronner Falken mit mehr Zug zum Tor

Im zweiten Abschnitt zeigen die Heilbronner Falken dann ein ganz anderes Gesicht. Schnell wird die neutrale Zone überbrückt und vor allem der Abschluss gesucht. In der 22. Minute ist es Dylan Wruck, der ins kurze Eck den 1:1-Ausgleich erzielt.

Im zweiten Abschnitt haben sich die Falken viel besser auf den Gegner eingestellt.

Jetzt bekommen die Heilbronner Falken Oberwasser. Nur zwei Minuten später marschiert Kapitän Derek Damon in Unterzahl übers ganze Feld und nagelt den Puck unter die Querlatte. Und in der 35. Minute hält Pierre Preto einfach mal drauf - schon steht es 1:3. Nur einmal haben die Falken im Mittelabschnitt das Nachsehen: Brock Maschmeyer verliert einen Faustkampf gegen seinen englischen Gegenspieler.

Heilbronner Falken suchen die Entscheidung

Im letzten Abschnitt fackeln die Heilbronner Falken nicht lange, sondern wollen endgültig den Knopf an die Partie machen. Nach einem Bullygewinn zieht Ian Brady direkt von der blauen Linie ab - und es steht 1:4. Nur zwei Minuten später Powerplay für die Falken. Youngster Yannik Valenti wagt die Direktabnahme: 1:5.

Aber auch die Hausherren können Powerplay. in der 53. Minute landet ein Befreiungsversuch der Heilbronner Falken direkt auf dem Schläger von Tyson Fawcett, der nicht lange fackelt. DAs war es dann aber auch. EIne gute Vorstellung der Heilbronner Falken.

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