Unklarheit auf der Torhüterposition

Mit dem Falken-Goalie kehrt auch die Sicherheit zurück

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Der Erfolg hat einen Namen: Die Rückkehr von Mirko Pantkowski ins Falken-Tor wirkte sich positiv auf die Leistung des Teams aus.
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Die Leistungen gegen Bietigheim und Ravensburg geben berechtigten Grund zur Hoffnung.

Zwei von sechs Punkten - so lautet die Ausbeute des DEL2-Vereins Heilbronner Falken vom Wochenende. Hört sich schlecht an, ist es aber gar nicht. Denn gegen die Spitzenteams aus Bietigheim und Ravensburg zeigten die Unterländer ansprechende Leistungen. Mit etwas mehr Glück - bei den Steelers scheiterten die Falken an der Latte,  gegen Ravensburg am Pfosten - wäre auch beide Male ein Sieg in der regulären Spielzeit möglich gewesen. 

Greg Gibson war in beiden Spielen DER Aktivposten bei den Falken.

Für das Team von Coach Alexander Mellitzer war es wichtig, endlich wieder ein Lebenszeichen zu senden. Auch die Special-Teams funktionierten gut. Fünf der sechs Treffer erzielten die Unterländer im Powerplay. Für das Selbstvertrauen waren beide Partien wertvoll, denn sie zeigten: Rufen die Falken ihr Potenzial ab, dann müssen sie sich vor keinem Team der Liga verstecken. Hätten die Heilbronner Falken auch nur eine annähernd ähnliche Leistung in Bad Tölz, Crimmitschau und Bayreuth gezeigt, die Pre-Playoffs wären längst in trockenen Tüchern.

Heilbronner Falken richten sich am Goalie auf

Die Wandlung der Heilbronner Falken hat einen Namen: Mirko Pantkowski. Mit der Rückkehr des Goalies, der vier Wochen lang vom Kooperationspartner Adler Mannheim abbestellt war, hielt sein Team mit etlichen Paraden - gerade zu Spielbeginn - sowohl in bei den Bietigheim Steelers als auch gegen die Ravensburg Towerstars im Spiel. Er vermittelte viel Sicherheit auf seine Vorderleute und bügelte so manchen Fehler von ihnen aus.

Immer eng am Gegenspieler - so muss das auch in den kommenden Partien ablaufen.

Ob der 20-Jährige auch kommende Woche das Tor der Heilbronner Falken hütet, ist noch nicht klar. Mellitzer: "Das wird sich am Dienstag herausstellen." Die Adler wollen den ersten Platz in der DEL verteidigen, wollen Meister werden. Deren Nummer eins, Dennis Endras, befindet sich nach der Verletzung wieder im Aufbautraining. Ist er fit bis zum Wochenende? Oder schlagen die Adler gar nochmals auf dem Transfermarkt zu? Die Falken wären jedenfalls gut beraten, sich ebenfalls abzusichern. Zur Not mit einem ausländischen Standby-Goalie, der abrufbereit in den Startlöchern sitzt, sollte Pantkowski nicht dauerhaft in Heilbronn spielen können.

Die Bilder der Partie Falken gegen Towerstars

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