Das war gar nichts

Heilbronner Falken fallen nach dem 1:2 auseinander

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Alex Nikiforuk mag gar nicht hinschauen, die Falken zeigten eine desolate Leistung.
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Eine Saisoneröffnung zum Vergessen. Phasenweise werden die Unterländer vom Gegner vorgeführt.

Zur DEL2-Saisoneröffnung empfangen die Heilbronner Falken die Eispiraten Crimmitschau. Die Unterländer können dabei auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Michael Knaub fehlt wegen einer Oberkörperverletzung, und Samuel Soramies ist vom Kooperationspartner Adler Mannheim angefordert worden.

Hiobsbotschaft dann direkt vor Spielbeginn: Verteidiger Brock Maschmeyer fehlt in der Aufstellung der Heilbronner Falken. Er hat sich im Training eine Verletzung zugezogen. Damit sind die eingespielten Defender-Reihen gesprengt. Das nutzen die Gäste aus und deklassieren die Falken mit 6:2.

Heilbronner Falken sind spielbestimmend

Die Heilbronner Falken wollen schnell klarmachen, wer in der Kolbenschmidt-Arena das Heft in der Hand hat. Vornehmlich geht es in Richtung Gästetor. Die Sachsen kommen kaum zum Durchschnaufen, immer wieder werden sie in der eigenen Abwehrzone unter Druck gesetzt. Die Folge: Strafen und Unterzahl. Das zweite Powerplay nutzt Kapitän Derek Damon zur 1:0-Führung in der siebten Minute.

Derek Damon erzielt den ersten Saisontreffer der Falken.

In der Folgezeit drücken die Heilbronner Falken auf den zweiten Treffer. Gefahr geht von den Gästen immer dann aus, wenn sie von einem Fehler der Hausherren profitieren und schnelle Konter fahren. Mirko Pantkowski ist im Tor aber äußerst wachsam und kann ein paar solcher Situation bravourös entschärfen. In der 17. Minute ist er dann aber machtlos, als die Eispiraten zwei-gegen-eins gehen und zum 1:1 treffen.

Heilbronner Falken werden filetiert

Im zweiten Abschnitt verlieren die Heilbronner Falken dann völlig die Kontrolle über die Partie. Mit tatkräftigem Zutun. Innerhalb kürzester Zeit muss Alex Nikiforuk zweimal auf die Strafbank. Die Situationen überstehen die Gastgeber noch unbeschadet, doch kaum wieder komplett, klingelt es im Kasten. 1:2.

Dieser Treffer zeigt Wirkung. Die Gäste kommen jetzt immer besser in Tritt, die Heilbronner Falken immer einen Schritt langsamer und werden immer mehr zu Zuschauern degradiert. Die Sachsen wittern und nutzen die Chance. Zwei weitere Treffer sind die Folge. Die Falken nehmen eine Auszeit - und retten sich dann mehr schlecht als recht in die Pause.

Kein Aufbäumen der Heilbronner Falken

Der Versuch der Heilbronner Falken, sich im letzten Abschnitt gegen die Niederlage zu stemmen, wird im Keim erstickt. Einen Konter nach 30 Sekunden schließen die Gäste zum 1:5 ab. Auf Seiten der Falken kein Aufbäumen, sie ergeben sich in ihr Schicksal, kassieren sogar noch das 1:6.

Danach schalten die Gäste zwei Gänge zurück, optisch kommen die Hausherren wieder ins Spiel - ohne aber Akzente setzen zu können. Ungenaue Pässe, falsche Laufwege, Missverständnisse. Immerhin gelingt noch eine Resultatsverbesserung durch Tobias Möller. Die Falken können nur besser werden.

Aufstellung

Heilbronner Falken

T: Pantkowski; Nemec

V: Götz, Pavlu; Möller, Brady; Mapes, Maginot;

S: Della Rovere, Damon, Gervais; Preto, Miller, Brune; Valenti, Wruck, Nikiforuk; Klos, Hon;

Eispiraten Crimmitschau

T: Bitzer; Arnsperger

V: Olleff, Hudson; Thomas, Halbauer; Schietzold, Kaisler; Kokes

S: Klöpper, Vantuch, Grygiel; Wideman, Fyten, Walsh; Demmler, Pohl, Schlenker; Braun

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