Überzahl der Hausherren läuft

Wehe, wenn sie losgelassen: Falken überrollen die Eislöwen

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Davis Koch gelingt gegen die Eislöwen ein Hattrick. 
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Die Unterländer spielen mit den Sachsen im zweiten Drittel Jojo und schenken ihnen sieben Tore ein. 

  • Davis Koch mit einem Hattrick.
  • Das Powerplay der Heilbronner Falken läuft. 
  • Überragendes Mitteldrittel der Heilbronner Falken. 

14 Punkte haben die Heilbronner Falken in der DEL2 Vorsprung vor der heutigen Partie gegen die Dresdner Eislöwen. Die stehen auf dem zehnten Platz und wollen den Abstand zum Strich - den Playdown-Plätzen ab Position elf - vergrößern, während die Unterländer natürlich in der Spitzengruppe bleiben wollen. Das gelingt eindrucksvoll. Sie gewinnen mit 9:2. 

Aufseiten der Heilbronner Falken hütet seit langer Zeit wieder einmal Mirko Pantkowski das Tor. Da der Kooperationspartner Adler Mannheim bereits gestern spielte, stehen zudem die Stürmer Samuel Soramies und Pierre Preto im Heilbronner Aufgebot. 

Falken dominant, aber mit nur einem Treffer

Schon die ersten Minuten zeigen, auf welches Spiel sich die 2203 Zuschauer in der Kolbenschmidt-Arena bei der Ladies-Night einstellen dürfen. Die Eislöwen stehen hinten massiv und versuchen mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Die Heilbronner Falken versuchen mit Forechecking den Gegner unter Druck zu setzen. Das klappt, doch es bieten sich nur wenige gute Einschusschancen.

Torjubel: Jan Pavlu (links) passt die Scheibe zu Davis Koch, der das 1:0 erzielt. 

So entwickelt sich eine Partie fast nur auf ein Tor, doch der Puck will partout nicht über die Linie. Nicht einmal im Powerplay, das die Heilbronner Falken ja gezielt trainiert hatten. In der 18. Minute ist der Bann dann gebrochen. Davis Koch versenkt den Puck aus der Drehung zum 1:0. 

Heilbronner Falken deklassieren die Eislöwen

Im zweiten Drittel bricht dann das Unheil über die Gäste herein. Durch ihre kräftige Mithilfe, denn sie kassieren gleich drei Strafzeiten nacheinander. Jetzt läuft das Powerplay der Heilbronner Falken: Derek Damon und Brock Maschmeyer erhöhen innerhalb von 39 Sekunden auf 3:0. Kurz darauf zentriert Stefan Della Rovere den Puck ins Kreuzeck. 

Der Anfang vom Ende: Die Gäste kassieren drei Strafen nacheinander, die Falken ziehen auf 3:0 davon. 

Die Gäste dürfen zwar in Überzahl auch mal jubeln, doch die Angriffsmaschinerie der Hausherren ist nicht mehr zu stoppen. Koch bei angezeigter Strafe, Damon, erneut Koch mit seinem dritten Treffer des Abends und Bryce Gervais im Powerplay schrauben das Ergebnis auf 8:1 für die Heilbronner Falken. Pause. 

Heilbronner Falken lassen es auslaufen

Im letzten Drittel lassen es die Heilbronner Falken dann ruhiger angehen. Sie wollen Kräfte für die Partie am Sonntag in Weißwasser sparen. Trotzdem sind sie fast jederzeit Herr der Lage. Die Eislöwen haben ihren Keeper gewechselt, gehen auch nicht mehr mit der letzten Konsequenz der Scheibe hinterher, treffen aber immerhin noch zum 8:2. Das lassen die Hausherren nicht auf sich sitzen und Samuel Soramies markiert kurz vor Schluss den 9:2-Endstand.  

 

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