Wochenende der Wahrheit

So will der Falken-Coach im Derby bei den Steelers punkten

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In der Defensive müssen die Falken bei den Steelers hellwach sein.
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Durch die Negativserie sind die Playdowns bedrohlich nah gerückt.

Nur noch vier Punkte trennen die Heilbronner Falken von der Abstiegsrunde - und mit dem Derby bei den Bietigheim Steelers am Freitag um 20 Uhr sowie dem Heimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr in der Kolbenschmidt-Arena gegen die Towerstars Ravensburg warten auf die Unterländer zwei harte Brocken.

Auf die Tore von Justin Kirsch (links) hoffen die Falken beim Derby.

Doch Bangemachen gibt es bei Falken-Trainer Alexander Mellitzer nicht: "Wir schauen nach oben. Wir wollen unbedingt das Heimrecht für die Pre-Playoffs sichern." Angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen dürfte hier der Wunsch Vater des Gedankens sein. Doch Mellitzer legt nach: "Wir hatten eine schwierige Phase mit dem Torhüterwechsel und haben da etwas den Rhythmus verloren."

Heilbronner Falken mit Mirko Pantkowski im Tor

Am Wochenende ist Mirko Pantkowski - der übrigens am Mittwoch in der Ege-Trans-Arena das Tor als Keeper der deutschen U25-Nationalmannschaft hütete - wieder für die Heilbronner Falken am Start. Eine Garantie für die Kehrtwende ist das aber nicht. Immerhin war der Torhüter jetzt vier Wochen ohne Spielpraxis.

Mirko Pantkowski kehrt nach vierwöchiger Pause ins Team zurück.

Doch wie wichtig er für die Mannschaft ist, stellt Mellitzer klar: "Er ist eine absolute Identifikationsfigur, war bei uns die unbestrittene Nummer eins. Ohne die Leistung seiner Backups schmälern zu wollen, den Verlust der Nummer eins kann kein Team der Liga problemlos kompensieren."

Heilbronner Falken ohne Janik Möser

Auf einen weiteren Akteur hoffen die Fans der Heilbronner Falken vergebens. Obwohl der Kooperationspartner Adler Mannheim am Wochenende spielfrei ist, wird Verteidiger Janik Möser nicht für die Unterländer auflaufen. Ein Defender seiner Klasse würde das Unternehmen bedeutend einfacher gestalten, doch Möser ist verhindert.

Auf Janik Möser müssen die Falken am Wochenende verzichten.

Mellitzer gibt die Marschroute im Derby vor: "Wir müssen einen kontrollierten Spielaufbau hinbekommen, und mit aggressivem Forechecking Puckverluste der Gegner herbeiführen, die wir dann zu Kontern nutzen." Der Coach will, dass sein Team den Ton angibt: "Wir müssen die Steelers in der Abwehr dorthin lenken, wo wir sie haben wollen."

Powerplay der Heilbronner Falken ist im Aufwind

Doch Mellitzer hat noch mehr Pfeile im Köcher: "Gegen Frankfurt haben wir bereits kleine Umstellungen während der Partie vorgenommen, die sich dann bewährt haben. In der Vergangenheit haben wir schon häufiger in wichtigen Spielen gezeigt, dass wir gut drauf sind. Und das wollen wir gegen die Bietigheim Steelers unter Beweis stellen." Dazu müsste sein Team dann aber an die Leistung des letzten Drittels gegen Frankfurt nahtlos anknüpfen.

Alex Lambacher bringt viel Zug ins Powerplay der zweiten Formation.

Dabei soll vor allem das Powerplay helfen, bei dem ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen ist. Gerade die zweite Überzahl-Formation um Alex Lambacher brachte gegen die Hessen viel Bewegung ins Spiel - wurde allerdings für die Bemühungen noch nicht belohnt. Mellitzer: "Die haben mit viel Spielwitz agiert." Und was gilt es sonst noch, gegen Bietigheim zu beachten? "Wir müssen schnell Zugriff aufs Spiel gewinnen und vor allem dumme Strafzeiten vermeiden."

Bilder: Derby zwischen den Falken und den Steelers

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