Wieder durchstarten

Falken-Verteidiger: "Wir wissen, was wir gegen Kaufbeuren ändern müssen"

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Corey Mapes weiß, wie die Heilbronner Falken zur alten Stärke zurückfinden. 
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Um wieder erfolgreich zu spielen, müssen die Heilbronner Falken zu ihrem System mit Pressing und Forechecking zurückfinden. 

  • Für Corey Mapes ist es wichtig, nicht die Geduld zu verlieren.
  • Ältere Spieler geben ihre Erfahrung weiter.
  • Gegen Kaufbeuren erwartet er enge Partien. 

Drei Niederlagen in Folge - eine für die Heilbronner Falken in dieser DEL2-Saison völlig neue Erfahrung. Um ihre gute Ausgangsposition für die Playoffs im Endspurt nicht noch zu gefährden, ist für sie heute Abend ab 20 Uhr im Spiel gegen den ESV Kaufbeuren ein Sieg fast schon Pflicht. Corey Mapes, das Heilbronner Eigengewächs und Verteidiger im Dienste der Falken, gerät nicht in Panik: "Die drei Niederlagen zeigten lediglich, wie ausgeglichen die Liga ist. Wir wissen ganz genau, was wir tun und vor allem, was wir ändern müssen."

Der 27-Jährige will so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden: "Abgesehen vom ersten Wochenende hatten wir ja kaum schlechte Spiele. Wir müssen einfach wieder zurück zu dem System, das uns bisher so erfolgreich gemacht hat. Defensiv kompakt stehen, schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff, aggressives Pressing und Forechecking, am besten schon in der gegnerischen Abwehrzone."

Falken wollen zur alten Stärke zurückfinden

Dass die Heilbronner Falken das schaffen können, daran hegt er keinen Zweifel: "Wir haben einige ältere Spieler im Team, die solche Phasen im Laufe ihrer Karriere schon einmal durchgemacht haben, die können ihre Erfahrungen an die jungen Spieler weitergeben. Wichtig ist, dass wir nicht die Geduld verlieren und auf unsere eigenen Stärken und unser Spielsystem vertrauen."

Corey Mapes hat mit +11 eine hervorragende Plus-Minus-Bilanz in dieser Saison. 

Vor dem ESV Kaufbeuren hat der Defender der Heilbronner Falken Respekt: "Das ist ein starker Gegner und die Allgäuer stehen jetzt, nachdem sie zu Beginn der Saison eine schlechte Phase mit vielen Verletzten durchgemacht haben, dort, wo man sie erwartet hat. Sie spielen ein gutes, schnelles System und haben ausgezeichnete Individualspieler im Team." Deshalb erwartet er auch enge Partien bei dem Doppelvergleich an diesem Wochenende mit den Allgäuern. "Aber wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen, dann müssen wir keinen Gegner fürchten."

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