Schon der erste Ausfall

Für diesen Falken-Stürmer ist der Trainingsbeginn schon gelaufen

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Beim Zweikampfverhalten in der Ecke geht es bereits im Training ordentlich zur Sache.
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Bereits am ersten Tag beim Eistraining in der SAP-Arena hat sich ein Spieler der Heilbronner Falken verletzt und muss jetzt pausieren.

Schnell kommen die Anweisungen, dann ein Pfiff, schon spurtet die Meute los. Die Heilbronner Falken geben auch am zweiten Tag ihres Eisstrainings in der Mannheimer SAP-Arena Vollgas. "Es ist ein unglaubliches Tempo in den Spielzügen", erklärt Verteidiger Marcus Götz.

Knapp vier Wochen sind es noch, ehe die neue DEL2-Saison startet. Ziemlich knapp, um bis dahin alle taktischen Vorgaben zu verinnerlichen. Deshalb hat Alexander Mellitzer, Trainer der Heilbronner Falken, den Übungsplan in der SAP-Arena vollgepackt: "Neben den üblichen Lauf- und Passübungen zu Beginn stehen von Beginn an auch Spielzüge auf dem Programm."

Falken-Stürmer Nikiforuk fällt verletzt aus

Deshalb ist es umso schlimmer, wenn ein Heilbronner Falke die Trainingseinheiten versäumt. Was heißt da einer? Es sind sogar gleich zwei! Stürmer Greg Gibson kommt aus persönlichen Gründen erst verspätet nach Heilbronn. Aber gleich am ersten Tag hat sich auch noch Alex Nikiforuk verletzt.

Falken-Coach Alexander Mellitzer fordert die volle Konzentration beim Training.

"Es war eine dumme Aktion, er ist mit dem Schlittschuh in einem Loch auf dem Eis hängen geblieben und danach hat es im hinteren Oberschenkel gezwickt", erklärt Mellitzer. Aber zeitgleich gibt er auch schon leichte Entwarnung: "Das ist auch eine Vorsichtsmaßnahme, ich denke, dass er in einer Woche wieder auf dem Eis steht."

Heilbronner Falken zeigen sich vom Training angetan

Nikiforuk selbst ist richtig angefressen: "So eine saudumme Verletzung, zum Glück ist es nichts Schlimmeres." Im Nachhinein erweist es sich jetzt als Glücksfall, dass mit Daniil Kulikov ein Tryout-Spieler mit im Training ist. So kann Mellitzer doch mit vier Angriffsblöcken üben.

Stefan Della Rovere.

Die gute Laune in der Mannschaft können die Ausfälle aber nicht trüben. Es scheint so, als ob der Rest der Truppe extra noch einen Zahn zulegt, um das Fehlen der beiden Ausländer zu kompensieren. "Es macht unglaublich viel Spaß auf dem Eis zu stehen, alle arbeiten konzentriert mit und das Tempo ist unglaublich hoch", erklärt Stefan Della Rovere.

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