Na bitte, geht doch

Da ist er, der Auswärtssieg der Heilbronner Falken

Die Falken können in Freiburg fünf Treffer bejubeln und sichern sich ganz wichtige drei Punkte.
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Endlich gelingt es, die Negativserie zu beenden.

Beim DEL2-Spiel der Heilbronner Falken am Freitagabend beim EHC Freiburg sind die Karten klar verteilt. Die Hausherren stehen bereits seit geraumer Zeit als Teilnehmer der Playdowns fest, wollen aber noch das Heimrecht erreichen, während die Falken jeden Punkt benötigen, um die Pre-Playoffs zu sichern. Falken-Torhüter Mirko Pantkowski warnt: "Freiburg kann befreit aufspielen, das ist gefährlich." Stimmt nicht. Die Breisgauer verlieren gegen die Unterländer mit 2:5.

Janik Möser kommt zur Unterstützung aus Mannheim.

Für diese wichtige Partie haben die Heilbronner Falken überraschenderweise Verstärkung vom Kooperationspartner Adler Mannheim bekommen. Obwohl die Kurpfälzer selbst an diesem Abend spielen, haben sie Verteidiger Janik Möser nach Heilbronn abgestellt. Für die Gäste eine enorme Verstärkung, denn der Defender hatte bei seinen bisherigen Auftritten immer voll überzeugt. Allerdings fehlt Stürmer Brad Ross, sodass die Falken nicht mit vier kompletten Sturmreihen agieren können.

Top-Reihe der Heilbronner Falken sticht

Der Spielbeginn ist von beiden Teams verhalten. Richtig gefährlich wird es in der fünften Minute. Ein unnötiges Foul von Markus Eberhardt beschert den Gastgebern ein Powerplay, und da taucht Ryon Moser ganz allein vor Mirko Pantkowski auf, der aber hervorragend pariert. Die Heilbronner Falken überstehen die Unterzahl unbeschadet, aber der EHC Freiburg ist jetzt besser im Spiel. Die Unterländer benötigen ein paar Minuten, um sich wieder in die Partie zurückzukämpfen.

Greg Gibson trifft zum 1:0.

Und wie. Ein Aufbaupass der Hausherren wird abgefangen, Roope Ranta bedient Derek Damon, der leitet zu Greg Gibson weiter, dessen Direktabnahme im Freiburger Gehäuse einschlägt (12.). Kurz danach die ganz große Chance auf 0:2 davonzuziehen, aber Alex Lambacher kann einen tollen Pass von Samuel Soramies allein vor dem Keeper nicht verwerten. Es bleibt bei der knappen Führung zur Pause.

Heilbronner Falken treffen zum richtigen Zeitpunkt

Auch im zweiten Drittel lassen es die Heilbronner Falken gemächlich angehen. Das nutzen die Gastgeber fast zum Ausgleich. Erneut ist es Moser, der ganz alleine vor Pantkowski auftaucht, wieder bleibt der Goalie Sieger. Das sollte die Unterländer doch wecken? Von wegen, kurz danach brennt es erneut vor dem Gäste-Kasten, Möser kann die Scheibe gerade noch von der Linie kratzen. Jetzt sollten die Falken wieder etwas mehr für die Offensive tun.

Alexander Lambacher macht mit einem schönen Backhander das 2:0.

Das machen sie. Schuss von Jimmy Sharrow, der Puck kommt von der Bande zu Kyle Helms, der passt quer - und Lambacher trifft mit Rückhandschuss zum 0:2. Ein Treffer, mitten in die Drangperiode der Hausherren. Die zeigen sich aber nicht beeindruckt. Kurze Zeit später macht Moser das 1:2. Wie werden die Heilbronner Falken das wegstecken? Perfekt, mit dem 1:3 im direkten Gegenzug. Damon zu Ranta, der auf Brock Maschmeyer, Tor! Das war die richtige Antwort. Einziger Wehrmutstropfen: Möser muss verletzt vom Eis. Beim 1:3 bleibt es bis zur Pause.

Heilbronner Falken machen frühzeitig den Sack zu

Die Gretchenfrage: Sind die Heilbronner Falken zum Drittelbeginn jetzt aktiver? Eindeutig "ja". Kevin Lavallée scheitert mit der ersten Chance. Im Anschluss Powerplay für die Gäste. Das ist richtig druckvoll, aber die Schüsse von Gibson und Ranta streichen ganz knapp vorbei. Aber dann ist es da, das 1:4. Lavallée fängt einen Pass der Breisgauer vor dem Tor ab und lässt sich diese Chance nicht entgehen. Das ist die Vorentscheidung.

Erst trifft Roope Ranta zum 5:2, dann wird er wegen Stockstichs zum Duschen geschickt.

Zumal die Heilbronner Falken vehement auf das nächste Tor drängen. Ihre Bemühungen werden allerdings durch eine Strafzeit in der 52. Minute unterbrochen. Überzahl für die Hausherren. Die Gäste liefern ein nahezu perfektes Penalty-Killing - bis fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe. Ein verdeckter Schuss von der blauen Linie findet den Weg ins Tor. Nur noch 2:4, beginnt jetzt das große Zittern? Nein. Denn Damon passt zu Ranta, der nur zwei Minuten später zum 2:5 trifft. Zwei Minuten vor dem Ende wird es ruppig. Ranta muss mit einer Spieldauerstrafe zum Duschen. Am verdienten Sieg der Falken ändert das aber nichts mehr.

Die Bilder der Partie Falken gegen Freiburg

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