Fader Beigeschmack

Falken verlieren in der Verlängerung bei den Eislöwen

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Ganz eng ging es in der Partie zu, ehe ein Sieger feststand.
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Erst am Dienstagabend entscheidet sich, wer in die Playoffs einzieht.

Schon heute haben die Heilbronner Falken die Möglichkeit, mit einem Sieg in den DEL2-Pre-Playoffs bei den Dresdner Eislöwen, das Ticket für das Playoff-Viertelfinale zu lösen. Eines ist klar, so einfach werden sich die Eislöwen nicht in ihr Schicksal ergeben wollen. Dabei schießen sie so manches Mal über das erlaubte Maß hinaus. Die Partie wird hart geführt und geht mit 3:3 in die Verlängerung. Dort gibt es das bessere Ende für die Gastgeber. Sie erzwingen ein drittes Spiel in Heilbronn.

Heilbronner Falken sind zu passiv

Dass Gift in der Partie ist, merken die Zuschauer bereits nach acht Sekunden. Ganz bewusst checkt Thomas Pielmeier, Kapitän der Eislöwen, Jimmy Sharrow auf Torhüter Mirko Pantkowski. Wieder haben die Sachsen den Keeper der Heilbronner Falken ins Visier genommen. Es gibt Strafzeit. Doch im Powerplay verlieren die Falken die Scheibe, ein Konter, 1:0 für die Hausherren. Aber die Freude währt nicht lange, noch im Powerplay trifft Samuel Soramies zum Ausgleich. Gespielt sind etwas mehr als zwei Minuten.

Samuel Soramies macht das 1:1 in Überzahl.

Danach geht es hin und her. Gefährlich wird es, als die Dresdner Eislöwen Überzahl haben, doch die Heilbronner Falken stehen hinten gut. Kaum wieder komplett ein super Angriff, leider steht der Pfosten einem Torjubel von Derek Damon im Weg. Kurz danach erneut Überzahl für die Hausherren. Die Falken sollten der Kühlbox besser fernbleiben. Aber auch diese Unterzahl überstehen die Unterländer unbeschadet. Dann Powerplay Falken - und die Sachsen ziehen eine weitere Strafe, damit haben die Gäste doppelte Überzahl, die sie auch ins zweite Drittel mitnehmen.

Heilbronner Falken zu sorglos in der Defensive

25 Sekunden haben die Falken Zeit, um die doppelte Überzahl im Mittelabschnitt auszunutzen. Das schaffen sie zwar nicht, doch mit einem Mann mehr auf dem Eis kommt der Querpass zu Roope Ranta, der nur noch die Kelle hinhalten muss: 1:2. Das ist natürlich der perfekte Start. Leider hält die Führung nicht lange. Die Falken-Abwehr unaufmerksam, Dresden macht das 2.2. Das nimmt den Falken den Schwung, die Hausherren kommen stärker auf und stochern in einer unübersichtlichen Szene in der 30. Minute den Puck zum 3:2 über die Linie.

Roope Ranta sorgt für das 2:1, doch die Führung währt nicht lange.

Die Heilbronner Falken stehen jetzt mächtig unter Druck. Dann auch noch Strafe gegen die Gäste. Das könnte jetzt spielentscheidend werden. Wiederum behält die Falken-Unterzahlfraktion die Oberhand, und kaum wieder komplett, hat Damon eine gute Möglichkeit, doch der Puck will einfach nicht über die Linie flutschen. Allgemein sind die Angriffe der Unterländer nicht konsequent genug geführt, es gibt zu viele Ungenauigkeiten bei den Pässen. Das MUSS im letzten Abschnitt besser werden.

Heilbronner Falken erzwingen die Verlängerung

Der Beginn ist verheißungsvoll, die Heilbronner Falken haben gleich Überzahl. Die ist gut gespielt, aber die Schüsse landen am Pfosten oder beim Eislöwen-Keeper. Glück dann auf der Gegenseite, als Dresdens Top-Scorer Jordan Knackstedt allein vor Pantkowski auftaucht und an der Latte scheitert. Nach wie vor sind zu viele Ungenauigkeiten im Spiel der Unterländer. Knackstedt setzt den nächsten Schuss an den Pfosten.

Kyle Helms erzielt den Ausgleichstreffer.

Sieben Minuten vor dem Ende dann Powerplay für Heilbronn. Und wirklich, sie finden die Lücke. Eine satte Direktabnahme von Kyle Helms fährt ins Kreuzeck. AUSGLEICH! Dann die Katastrophe. Ein Foul an Greg Gibson wird nicht geahndet, der revanchiert sich - und muss vier Minuten vor Ende auf die Strafbank. Aber auch diese Unterzahl überstehen die Falken. Die Zeit läuft herab, die Partie geht in die Verlängerung. Und dann passiert es. Corey Mapes werden in Puckbesitz die Beine weggezogen - ein klares Foul, aber die Schiedsrichter lassen es weiterlaufen, Pass vors Tor, Direktabnahme,  4:3 für Dresden! Wer ins Viertelfinale einzieht, wird im dritten Spiel am Dienstagabend ab 20 Uhr in Heilbronn entschieden.

Falken-Trainer mächtig angefressen

Das Foul war Falken-Trainer Alexander Mellitzer total egal, er ließ kein gutes Haar an seiner Truppe bei der Spielanalyse: "Wie wir gespielt haben, so kann man nicht in den Playoffs spielen. Zu viele Pässe im eigenen Drittel, unerlaubte Weitschüsse einen halben Meter vor der Mittellinie. Wir hatten Glück, dass wir durch gute Special-Teams in Über- und Unterzahl uns in die Verlängerung gerettet haben. Wir müssen am Dienstag zu Hause besser auftreten und einfacher spielen, wenn wir die Partie gewinnen wollen."

Die Bilder vom ersten Pre-Playoff-Spiel der Heilbronner Falken

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