Langfristig profitieren

Deshalb wird die Kooperation der Adler Mannheim mit den Heilbronner Falken ausgebaut

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Interessierte Zaungäste beim Prospect Camp in Mannheim: Adler Meister-Trainer Pavel Gross (links) und Marcus Kuhl, Sportdirektor und Geschäftsführer des Jungadler-Leistungszentrums.
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Die Planungen der Zusammenarbeit sind jetzt schon auf die kommenden Jahre ausgerichtet.

Das Prospect Camp der Adler Mannheim ist für Marcus Kuhl ein Pflichttermin. In seiner Funktion als Sportdirektor und Geschäftsführer des Jungadler-Leistungszentrums Mannheim ist es seine originäre Aufgabe, talentierte Spieler in die Kurpfalzmetropole zu holen. Und auch bei der Kooperation mit dem DEL2-Verein Heilbronner Falken ist er voll involviert.

Über die Zusammenarbeit der beiden Vereine äußerst er sich ausschließlich positiv: "Wir waren sehr zufrieden. Spieler wie Alex Lambacher, Samuel Soramies oder Mirko Pantkowski haben sich weiterentwickelt, Fortschritte gemacht und teilweise auch Spiele für die Adler bestritten."

Die Adler-Falken-Kooperation soll intensiviert werden

Kuhl wagt einen Blick in die Zukunft: "Von der Infrastruktur passt alles. Es ist eine Kooperationder kurzen Wege. Wir müssen die Zusammenarbeit jetzt jedes Jahr verbessern, aus unseren Fehlern lernen, häufiger zusammensitzen und mit den Development-Coaches neue Wege gehen."

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die beiden Torhüter Pantkowski und Florian Mnich gerichtet. Kuhl: "Sie werden noch intensiver von den Torhüter-Trainern betreut, die sowohl in Heilbronn als auch in Mannheim Sondertrainings mit ihnen durchführen. Die jetzt schon guten Strukturen werden weiter wachsen.

Adler Mannheim wollen stärker auf den Nachwuchs setzen

Langfristig haben die Adler ein Ziel: Sie wollen mehr eigene Nachwuchsspieler in ihr DEL-Team integrieren. "Wir haben in den vergangenen 20 Jahren 250 Eishockey-Profis ausgebildet, von denen derzeit noch 150 aktiv sind. Leider war es in der Vergangenheit so, dass viele von ihnen Mannheim verlassen hatten, da sie keine Chance und Perspektive hatten. Dem ist jetzt nicht mehr so. Wir haben das komplette Konzept vergangenes Jahr geändert."

Yannick Valenti soll in naher Zukunft fester Bestandteil des Adler-Teams werden.

Und hier kommt wieder die Kooperation mit den Heilbronner Falken ins Spiel. Kuhl: "Mit Soramies, Pierre Preto, Louis Brune, Valentin Klos oder Yannik Valenti haben wir jetzt Spieler in Heilbronn, die wir in den kommenden zwei Jahren fest ins Adler-Team intergieren wollen. Zusammen mit unserem Kooperationspartner Heilbronn." Er hat dabei die U23-Regelung der DEL im Hinterkopf. Denn in zwei Jahren müssen mindestens drei solcher Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen. Und da wollen die Adler die besten Akteure in ihren Reihen wissen.

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