Nachhaltiger Erfolg

Alle wollten heißbegehrten Spieler!  Heilbronner Falken haben das Rennen um ihn gemacht

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Coach Alexander Mellitzer freut sich über den Transfer-Coup der Falken.
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Im Sturm sind die Heilbronner Falken nahezu komplett. Wird die letzte freie Kontingentstelle jetzt an einen Verteidiger vergeben?

Das war ein absoluter Knallertransfer - anders kann man den Wechsel Tim Millers zum DEL2-Zweitligisten Heilbronner Falken nicht bezeichnen. 228 Spiele absolvierte er in der AHL, der zweithöchsten nordamerikanischen Liga, 131 Mal war er in der DEL für Straubing und Krefeld im Einsatz. Der US-Amerikaner, der auch den deutschen Pass besitzt, weckte Begehrlichkeiten bei nahezu allen Klubs der DEL2 - und hat sich trotzdem für den Wechsel an den Neckar entschieden.

Das zeigt zum einen, dass in Heilbronn seriös gearbeitet zum anderen auch eine sportliche Perspektive geboten wird. Langfristig gesehen. Die Gesellschafter der Heilbronner-Falken-GmbH betonen immer wieder, dass sie nicht auf schnellen Erfolg, sondern Nachhaltigkeit bauen. Deshalb machten sie auch Nägel mit Köpfen: Sie statteten Miller mit einem Zweijahres-Vertrag aus.

Heilbronner Falken: Kaden nach heißem Rennen um Miller fast komplett

Es ist davon auszugehen, dass Miller zusammen mit Alex Nikiforuk und Dylan Wruck den zweiten Sturm bildet. Somit fehlt nur noch ein Stürmer für die dritte Reihe. Wie man aus gut unterrichteten Kreisen hört, soll hier ein junger Deutscher kommen, der zuletzt in Nordamerika aktiv war. Der würde sich bei den Heilbronner Falken dann in guter, junger Gesellschaft befinden.

So könnte die bisherige Reihenzusammenstellung der Heilbronner Falken aussehen. Tim Miller gehört noch in die Linie mit Alex Nikiforuk.

Im Gegenzug würde das bedeuten, dass Coach Alexander Mellitzer von seinem ursprünglichen Vorhaben, mit vier Kontingentstellen im Sturm zu agieren, abrückt und die letzte Ausländerstelle bei den Heilbronner Falken an einen Verteidiger vergibt. Nach Möglichkeit an einen Rechtsschützen.

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