Wie viele Zuschauer sind zulässig?

Die Heilbronner Falken bereiten sich auf das erste Testspiel in eigener Halle vor

  • Marc Thorwartl
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Wochenlang wurde ein Hygienekonzept entwickelt, das Corona-konform in der kommenden Woche zum ersten Mal gegen die GCK Lions getestet wird.

  • Die Heilbronner Falken spielen am 25. September daheim gegen die GCK Lions.
  • Erst kürzlich wurde das Spiel noch abgesagt.
  • Erster Testlauf für das Corona-Konzept der Heilbronner Falken.

Heilbronner Falken gegen die GCK Lions

Die Zeit der Geisterspiele ist vorbei. Zum Glück nicht nur im Fußball. Die Eishockeyfans der Heilbronner Falken können aufatmen, nachdem sich die Regierungschefs der Länder diese Woche darauf geeinigt hatten, unter strenger Einhaltung von Hygieneregeln über einen Zeitraum von sechs Wochen eine Stadionauslastung von 20 Prozent zuzulassen. Die Kapazität der Heilbronner Eishalle liegt offiziell bei 4.000 Besuchern. Damit könnten bis zu 800 Zuschauer den Partien beiwohnen.

Endlich wieder daheim antreten - für die Heilbronner Falken bewahrheitet sich das am 25. September.

Wochenlang hatten Falken-Geschäftsführer Stefan Rapp und sein Team an der Ausarbeitung des Corona-Konzeptes getüftelt - und dabei eng mit den örtlichen Gesundheitsbehörden zusammengearbeitet. Und bald ist es so weit. Am 25. September steht das erste offizielle Trainingsspiel in heimischer Arena für die Heilbronner Falken auf dem Plan. Gegen den Schweizer Zweitligisten GCK Lions. Eine Partie, die eigentlich vergangenes Wochenende hätte stattfinden sollen. Doch auf Anordnung des eidgenössischen Hockeyverbandes wurden vor Kurzem alle Auslandsaufenthalte abgesagt.

Gretchenfrage der Heilbronner Falken: Wie viele Zuschauer sind erlaubt?

Die Partie gegen die Lions ist für die Heilbronner Falken nicht nur Heimspiel-, sondern auch Corona-Premiere. Deshalb wollen die Verantwortlichen nicht gleich die Maximalkapazität angehen, planen mit lediglich 500 Zuschauern. Anders als in der Partie beim EC Thurgau vergangene Woche können die Fans ihr Team endlich wieder anfeuern. Tickets für das Spiel gibt es allerdings nicht im Verkauf, sie werden verschenkt. An die Dauerkarteninhaber der vergangenen Saison. Sozusagen als Dankeschön für den unentwegten Support. Aber auch aus einem anderen Grund: Name und Adresse der Dauerkartenbesitzer sind bekannt - und somit auch der personalisierte Verkauf mit Nachverfolgbarkeit gewährleistet.

Sollte sich der Testlauf bewähren, dann werden spätestens zum „Get Ready Cup“ im Oktober die Tickets auch käuflich zu erwerben sein. Rapp: „Wir machen den Testlauf erst einmal mit 500 Zuschauern und wollen dann sehen, ob unser Hygiene- und Corona-Konzept greift. Danach werden wir uns der zulässigen Gesamtzahl annähern.“ Doch wo liegt diese Gesamtkapazität bis zum Saisonstart? „Das wollen wir ganz genau geklärt haben. Ist die Maximalzahl 1.000 Zuschauer oder 20 Prozent der Auslastung. Das macht bei uns immerhin einen Unterschied von 200 Zuschauern aus.“

Heilbronner Falken: Keine SpradeTV-Übertragung gegen die Lions

Klar ist, dass die Fans, die keine Dauerkarte haben, auf eine Streaming-Übertragung via SpradeTV hoffen. Doch das ist gegen die Lions noch nicht der Fall. Der Grund: Das erste Vorbereitungsspiel in eigener Halle wird immer als Testlauf genutzt, da die Technik für die Übertragung komplett neu aufgebaut wurde. Wenn es bei der Übertragung zum Ausfall kommen würde, kann die Technikabteilung bis zum nächsten Spiel agieren. Die Heilbronner Falken planen aber - sollte der Testlauf problemlos ablaufen - die Spiele vom Get-Ready-Cup für die Fans daheim zu streamen.

Rubriklistenbild: © Marc Thorwartl

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