Falken müssen sich den Löwen Frankfurt beugen

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Jimmy Sharrow und seine Abwehrkollegen mussten in Frankfurt Schwerstarbeit verrichten.
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Die Unterländer kassieren einfach zu viele Strafen.

Auch bei der DEL2-Partie der Heilbronner Falken bei den Löwen Frankfurt kann Falken-Coach Alexander Mellitzer aus dem Vollen schöpfen. Erneut sind vom Kooperationspartner Adler Mannheim Verteidiger Tobias Möller sowie Stürmer Louis Brune in die Käthchenstadt beordert worden. Da auch Alex Lambacher beschwerdefrei ist, können die Falken mit vier Sturmreihen auflaufen. Aber das hilft nichts. Die Löwen gewinnen mit 6:2.

Mirko Pantkowski machte den gewohnt guten Job.

Hochkonzentriert absolviert Falken-Torhüter Mirko Pantkowski vor dem Spiel sein Aufwärmprogramm auf dem Parkplatz hinter der Halle. Eines ist klar: Wenn die Heilbronner Falken bei den Löwen Frankfurt bestehen wollen, dann muss alles passen. Und eine herausragende Torhüterleistung wäre da natürlich äußerst hilfreich.

Heilbronner Falken mit Blitzstart

Die Partie beginnt für die Falken verheißungsvoll. Exakt 34 Sekunden sind gespielt, da gehen sie mit 1:0 in Führung. Roope Ranta zieht einfach mal ab, und Frankfurts Keeper lässt den Schuss aus dem Handschuh fallen. Derek Damon ist zur Stelle, schießt mit der Rückhand, der Puck prallt ab zu Ranta, und diese Chance lässt sich der Goalgetter natürlich nicht entgehen.

Roope Ranta traf doppelt.

Die Hessen antworten mit wütenden Angriffen. Sie sind pucksicher und verdammt schnell. Dann eine fragwürdige Entscheidung. Damon begeht ein Foul. Die Schiedsrichter legen das als Check von hinten aus. Damit bekommt der Kapitän 2 + 10 Minuten aufgebrummt. Kurz danach muss auch noch Brad Ross in die Kühlbox. In Überzahl gelingt den Hessen der Ausgleich. Und die Gäste wandern weiterhin auf die Sünderbank. Erneut im Powerplay markieren die Hausherren das 2:1, und in der 19. Minute legen sie gar das 3:1 nach. Die Falken müssen aggressiver spielen, ohne aber Fouls zu ziehen.

Heilbronner Falken näher am Mann

Das tun sie dann auch. Im gesamten Mitteldrittel gibt es keine einzige Strafzeit. Die Gäste sind jetzt immer eng am Mann, und auch das Forechecking klappt jetzt bedeutend besser. Die Hausherren zwar immer noch technisch versierter und mit einem überragenden Umschaltspiel, doch beide Mannschaften bewegen sich jetzt auf Augenhöhe. Doch den Unterländern fehlt vorne das bisschen Glück, das auch nötig ist, damit die Scheibe mal reinflutscht.

Das haben die Hessen. Ein platzierter Schuss, Pantkowski reagiert glänzend, der Abpraller kommt direkt zu einem Löwen, der passt quer - und der Rest ist nur noch Formsache: 4:1 nach 26. Minuten. Die Gäste fighten dennoch weiter. Und sie werden belohnt. Patrick Kurz trägt die Scheibe ins Angriffsdrittel, passt zu Damon, der legt weiter zu Ranta, und der trifft zum 4:2. Danach bauen die Unterländer mächtig Druck auf, doch ohne Erfolg. Sie haben noch Glück, dass Tim Schüle mit einem Alleingang an Pantkowski scheitert.

Heilbronner Falken ohne Fortune

Das intensive Spiel setzt sich auch im letzten Drittel fort. Leider bleibt es dabei, das Scheiben- und Schussglück ist den Heilbronnern heute nicht hold. Ein abgefälschter Schuss von Brock Maschmeyer geht nur um Zentimeter vorbei, ebenso der von Jimmy Sharrow. Dann sind die Falken einen Moment zu weit aufgerückt, schon kommt er wieder, der blitzschnelle Konter der Hessen. Den ersten Schuss pariert Pantkowski wieder brillant, doch beim Rebound ist er machtlos. 5:2!

Brock Maschmeyer hatte bei seinem Schuss Pech.

Die Moral der Falken ist jedoch intakt. Sie kämpfen weiter um jeden Puck und wollen eine Resultatsverbesserung erzielen. Allerdings kassieren sie kurz vor Schluss wieder eine Strafe. Die nutzen die Hessen in der 58. Minute zum 6:2. Danach ist die Luft raus. Ganz am Ende fliegen noch die Fäuste. Richard Gelke, Ross und Eberhardt werden frühzeitig zum Duschen geschickt. Ebenso wie drei Frankfurter. Das war es dann aber auch.

Aufstellung:

Löwen:

T: Andryukhov; Kucis; Kapteinat

V: Spang, Faber; Schüle, Yorke; Maginot, Hüttl; Erk,

S: Tousignant, Kerälä, Mitchell; Fischer, Koziol, Pistilli; Lewandowski, Proft, Maximilian Eisenmenger; Cornett, Meisinger, Magnus Eisenmenger;

Falken:

T: Pantkowski; Frensel

V: Maschmeyer, Sharrow; Kurz, Pavlu; Mapes, Eberhardt; Möller

S: Ranta, Damon, Gibson; Ross, Lavallée, Kirsch; Gelke, Helms, Bernhardt; Lambacher, Klos, Brune;

Die besten Pics der Partie Löwen Frankfurt gegen Heilbronner Falken

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