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Das große Vorbereitungs-Fazit der Heilbronner Falken

Grund zum Jubeln gab es für die Falken in der Vorbereitung häufiger.
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Allen Verletzungswidrigkeiten zum Trotz hat sich das Team positiv entwickelt.

Die Phase des Experimentierens, Ausprobierens und Abtastens ist vorbei. Am Freitag beginnt für die Spieler des DEL2-Vereins Heilbronner Falken die Saison um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau. Zeit, ein Fazit der Vorbereitung zu ziehen.

Die besten Bilder vom Spiel Heilbronner Falken gegen den EC Bad Nauheim

Die Torhüter der Heilbronner Falken

In fünf der sieben Testspiele hütet Marko Pantkowski im Tor. Dabei vermittelt er stets einen sicheren Eindruck. Vor allem mit seinen Reflexen zieht er den gegnerischen Stürmern so manches Mal den Zahn. Nur einmal steht er auf verlorenem Posten: beim Spiel in Kassel. Dort kassieren seine Vorderleute zu viele Strafzeiten, die die Huskies im Powerplay in drei Tore ummünzen. An den Treffern gibt es für den 20-Jährigen wirklich gar nichts zu halten.

Leon Frensel ist ein sicherer Rückhalt.

Zweimal darf sich Leon Frensel behaupten. In der Partie gegen die zweite Klagenfurter Mannschaft wird er nur selten geprüft - ist dann aber auf dem Posten. Klasse Paraden zeigt er in der Partie beim EC Bad Nauheim. Das intensive Sommertraining und vor allem die zusätzlichen Einheiten mit dem Torhüter-Coach aus Mannheim zeigen Wirkung. Frensel ist ein zuverlässiger Back-up - mit Lust auf den Nummer-eins-Status. Er wird Pantkowski einen harten Zweikampf um die Startposition liefern.

Die Verteidigung der Heilbronner Falken

Das Sorgenkind in den Reihen der Käthchenstädter. Aber nicht, weil die Defensivabteilung zu wacklig ist, sondern weil sie stark vom Verletzungspech gebeutelt wird. Im letzten Testspiel stehen ab dem zweiten Drittel gerade noch einmal vier Defender zur Verfügung. Unter ihnen der 18-jährige DNL-Verteidiger Tobias Möller. Er kann der ganz große Nutznießer der Vorbereitung sein, denn er ruft in jedem Spiel eine Top-Leistung ab.

Tobias Möller ist ein Gewinner der Vorbereitung.

Still und heimlich hat sich Jan Pavlu in die erste Verteidigung-Reihe gespielt. Hinten nahezu fehlerfrei, entdeckt er zuletzt auch seine Offensivqualitäten. Zum bösen Buben avanciert zu Beginn der umformierte Verteidiger Markus Eberhardt, der reichlich Strafzeiten zieht und auch Faustkämpfen nicht aus dem Weg geht. Zuletzt zeigt auch er eine ansteigende Formkurve und macht gegen Nauheim seinen ersten Treffer.

Der Pechvogel ist Marcus Götz. Durch einen bösen Ellenbogencheckaußer Gefecht gesetzt, verpasst er den Großteil der Vorbereitung. Auch Brock Maschmeyer muss einige Spiele pausieren, deutet aber an, dass er den abgewanderten Jordan Heywood wirklich ersetzten kann. Offensive Akzente setzt Patrick Kurz, der häufig die Scheibe ins gegnerische Angriffsdrittel trägt. Positiv auch die Entwicklung von Corey Mapes. Anfangs noch sichtlich gehemmt durch seine schwere Schulterverletzung, weiß er jetzt, dass alles okay ist und setzt immer häufiger zum Check an.

Der Sturm der Heilbronner Falken

Herausragend agiert hier die erste Reihe um Greg Gibson, Roope Ranta und Derek Damon. Letztgenannter ist der Ideengeber und Initiator nahezu aller Angriffe dieser Formation. Die zweite Reihe um Kevin Lavallée, Kyle Helms und Justin Kirsch braucht etwas, um in Schwung zu kommen, zeigt ihre Treffsicherheit allerdings in den letzten beiden Spielen.

Louis Brune katapultierte sich über die Falken ins Team der Adler Mannheim.

Die anderen Sturmreihen sind nicht so einfach zu bewerten, da sie - aufgrund diverser Verletzungen - in ständig wechselnder Besetzung antreten, teilweise auch auf eine Linie komplett verzichtet werden muss. Aber auch hier gibt es einen Gewinner: Louis Brune. Als Notnagel von den Adler Mannheim zur Partie in Bad Nauheim zu den Falken geschickt, katapultiert er sich durch seine dort gezeigte Leistung im nächsten Spiel ins Team der DEL-Mannschaft und erzielt zwei Treffer gegen Frankfurt.

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