Kolumne: "Eiskalt"

Weißwasser und Dresden machen Mut

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Die Falken im Spiel gegen Weißwasser. 
  • Marc Thorwartl
    vonMarc Thorwartl
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Wenn die Falken weiterhin so konzentriert und diszipliniert zu Werke gehen, wird sich der Erfolg automatisch einstellen.

Gegen Weißwasser fehlten 52 Sekunden, in Dresden wenige Zentimeter zum ganz großen Erfolg. Die Heilbronner Falken scheinen derzeit vom Pech verfolgt zu sein. In beiden Partien, jeweils gegen in der Tabelle deutlich höher eingestufte Vereine, fehlte nur das kleine Quäntchen Glück, um für echte Überraschungen zu sorgen. Trotzdem machen diese Auftritte Mut. Seit drei Wochen ist ein klarer Aufwärtstrend im Spiel erkennbar.

Gelungene Angriffszüge, einstudierte Laufwege, aggressives Forechecking, deutlich verbessertes Defensivverhalten, knallharter Körperkontakt und bedingungsloser Einsatz – eigentlich macht das Team von Coach Fabian Dahlem derzeit vieles richtig. Noch allerdings, ohne dafür den verdienten Lohn einzuheimsen. Zwei von sechs möglichen Punkten aus den beiden Spielen sind für die gezeigten Leistungen eindeutig zu wenig. Wieder einmal heimsen die Falken viel Lob von den gegnerischen Trainern ein.

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Doch davon erfolgt kein Aufstieg aus den Niederungen der Tabelle. Vor allem für das Selbstvertrauen wäre es notwendig, solche Partien gegen Big Player der Liga auch mal zu gewinnen. Die Falken dürfen jetzt nicht verzagen. So viel Einsatz muss über kurz oder lang belohnt werden.

Wenn sie weiterhin so konzentriert und diszipliniert zu Werke gehen, wird sich der Erfolg demnächst automatisch einstellen. Deshalb gilt als Vorsatz fürs neue Jahr: weiterhin den jetzt eingeschlagenen Weg akribisch verfolgen. Dann ist der anvisierte zehnte Platz – trotz des großen Abstands – doch noch zu erreichen.

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