1. echo24
  2. Sport
  3. Heilbronner Eishockey

Heilbronner Falken ohne Punkte - und auch länger ohne vier Schlüsselspieler?

Erstellt:

Von: Marc Thorwartl

Kommentare

JulianLautenschlager ist verletzt.
Julian Lautenschlager biss die Zähne zusammen - eigentlich hätte er am Sonntag gar nicht spielen dürfen. © Marc Thorwartl

Wenn es nicht richtig läuft, dann gleich in allen Bereichen. Die Heilbronner Falken warten immer noch auf das erste Erfolgserlebnis der Saison. Und jetzt drohen ganz wichtige Spieler auszufallen.

Vier Spiele – vier Niederlagen. Die Heilbronner Falken haben auch ihr Sonntagsspiel daheim gegen die Dresdner Eislöwen mit 4:6 verloren und sind abgeschlagenes Schlusslicht der DEL2. Wie bereits in den Partien zuvor waren individuelle Fehler, schlechte Special-Teams und die miserable Chancenverwertung ausschlaggebend.

VereinHeilbronner Falken
LigaDEL2
Spiel- und TrainingsstätteEisstadion Heilbronn
TrainerJason Morgan

Die Vorzeichen standen schlecht, Trainer Jason Morgan musste gleich auf sechs Spieler gegen Dresden verzichten, die entweder mit Verletzungen oder Krankheit fehlten. Trotzdem lieferte die dezimierte Truppe der Heilbronner Falken die beste Saisonleistung ab, kämpfte verbissen über die kompletten 60 Minuten. Aber immer noch sind einige Leistungsträger weit von ihrer Bestform entfernt. Zudem lassen manche junge Spieler die Zweitliga-Reife missen.

Heilbronner Falken müssen auf verletzte Schlüsselspieler verzichten

Die eigentliche Horrormeldung kam nach der Partie: Neben Jeremy Williams, der bis zu sechs Wochen verletzt fehlen wird, drohen auch Kenney Morrison, Judd Blackwater und Julian Lautenschlager - womöglich länger - auszufallen. Morgan: „Eigentlich hätten sie heute Abend schon gar nicht spielen dürfen.“ Für Falken-Geschäftsführer Marco Merz trotzdem kein Grund für Nachsicht, und er nimmt das Team in die Pflicht: „Es wird Zeit, dass die Mannschaft endlich aus der Komfortzone kommt.“

Um Lösungsansätze zu finden, gab es eine Gesprächsrunde. Mit Trainern, Spielern und den Adler Mannheim. Merz: „Es waren konstruktive Gespräche.“ Kommen eventuelle Verstärkungen auch infrage? Es ist klar, dass die Heilbronner Falken den Markt beobachten, ob aber überhaupt Geld für Nachverpflichtungen vorhanden ist, das wissen nur die Gesellschafter. Der Weg wird deshalb wohl eher über die Adler Mannheim laufen. Merz: „Ich bin zuversichtlich, dass wir von dort demnächst positive Nachrichten bekommen.“

Auch interessant

Kommentare