Pilotprojekt gestartet

HEC setzt Maßstäbe: Hammer-Kooperation fürs gesamte Eishockey in Heilbronn

HEC-Geschäftsführer Michael Rumrich, Falken-Boss Stefan Rapp, n3k-Geschäftsführer Alexander Häcker und Jan Schablowski, Erster Vorsitzender des HEC.
+
Starten ein Pilotprojekt (von links): HEC-Geschäftsführer Michael Rumrich, Falken-Boss Stefan Rapp, n3k-Geschäftsführer Alexander Häcker und Jan Schablowski, Erster Vorsitzender des HEC.
  • Olaf Kubasik
    VonOlaf Kubasik
    schließen

Das Heilbronner Eishockey bietet jetzt jungen Spielern mit einer Ausbildungskooperation neue Perspektiven.

Er hat eine ganz besondere Verbundenheit zum Heilbronner Eishockey. Denn die IT-Firma n3k, dessen alleiniger Geschäftsführer er ist, unterstützt die Profis der Heilbronner Falken, aber auch die Amateure der Eisbären Heilbronn als Sponsor schon seit Jahren. Und dann spielt der Sohn von Alexander Häcker auch noch in der U13 des ambitionierten Heilbronner Eishockey Clubs (HEC). Da ist es klar, dass n3k jetzt auch der erste Partner eines mega HEC-Pilotprojekts ist. Schließlich sagt Häcker: „Wir unterstützen das Eishockey in Heilbronn komplett.“

n3k ist der erste Ausbildungskooperationspartner des HEC. Denn das Team um HEC-Geschäftsführer Michael Rumrich blickt bei seinem sportlichen Ausbildungsauftrag über den Tellerrand hinaus. Heißt: „Wir wollen jungen Eishockeyspielern auch eine berufliche Perspektive aufzeigen.“ In Form von Praktika, Ausbildung, Dualem Studium. Und da sitzt Alexander Häcker mit n3k nun als erster Partner mit im Boot. Falken-Geschäftsführer Stefan Rapp erklärt: „Der Grundstein ist damit gelegt, am Ende muss das Ganze aber auf vielen Säulen stehen.“

Eishockey Heilbronn: HEC geht Hammer-Kooperation für junge Spieler ein

Mit der Idee einer Ausbildungskooperation im Gepäck sind die HEC-Verantwortlichen bei vielen Firmen vorstellig geworden. Und Jan Schablowski, neuer Erster Vorsitzender des Vereins, spricht von großem Interesse: „Doch den ersten Schritt wollte bislang noch keiner so richtig wagen.“ Bis auf Häcker, der schon zahlreiche Eishockeyspieler beschäftigt hat und auch immer noch beschäftigt. Er sieht eine Win-win-Situation für beide Partner: „Eishockeyspieler bringen zahlreiche Tugenden mit und haben gelernt, mit Niederlagen umzugehen - das sind perfekte Voraussetzungen für den Beruf.“ Umgekehrt werde der Verein durch eine derartige Kooperation noch attraktiver für Spieler.

Eishockeyspieler bringen zahlreiche Tugenden mit und haben gelernt, mit Niederlagen umzugehen - das sind perfekte Voraussetzungen für den Beruf.

Alexander Häcker, Geschäftsführer von n3k in Heilbronn

Und auch die Heilbronner Falken tragen ihren Teil zum Gesamtpaket bei. Denn HEC-Geschäftsführer Rumrich hat mit Falken-Chef Rapp vereinbart, dass talentierte HEC-Spieler bei den Falken mittrainieren dürfen, wenn sie die körperlichen Voraussetzungen erfüllen. Desweiteren werden bei Falken-Spielen im Eisstadion Heilbronn in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe Heilbronn entstandene Video-Clips gezeigt, die die Ausbildungskooperation genauer vorstellen.

VereinHeilbronner Eishockey Club (HEC)
Trainings- und SpielstätteEisstadion Heilbronn
GeschäftsführerMichael Rumrich
AmateurmannschaftHEC Eisbären Heilbronn (Regionalliga Südwest)
ausgegliederte ProfimannschaftHeilbronner Falken (DEL2)
Geschäftsführer der Falken GmbHStefan Rapp

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema