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Eishockey-Showdown in Heilbronn: Eisbären-Trainer bereitet Team auf Wunder vor

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Von: Olaf Kubasik

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Kai Sellers, Trainer der HEC Eisbären Heilbronn, inmitten seiner Topscorer Marco Haas und Stefano Rupp.
Eisbären-Trainer Kai Sellers bringt seine Topscorer Marco Haas (links) und Stefano Rupp in Playoff-Fahrt. © Olaf Kubasik

Gelingt den HEC Eisbären Heilbronn eine Playoff-Verlängerung? Trainer Kai Sellers schwört sein Team auf ein Wunder ein.

Am Sonntag geht es für die HEC Eisbären Heilbronn im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Regionalliga Südwest (RLSW) um alles. Denn sollten sie ihr Heimspiel gegen die Baden Rhinos Hügelsheim (18 Uhr) verlieren, war‘s das nach der Auftaktniederlage (2:4) im ersten Aufeinandertreffen. Gewinnen sie allerdings, steht am 12. Februar die endgültige Entscheidung um den Halbfinal-Einzug in Hügelsheim an. Und das will das Team des Interimstrainer-Duos Kai Sellers und Sascha Bernhardt als erstes Zwischenziel UNBEDINGT bestreiten. Aber wie soll das gelingen?

Kai Sellers, der als Trainer mit den HEC Eisbären Heilbronn bereits dreimal RLSW-Meister wurde (2013, 2014 und 2015), hat einen Plan. Das Problem: Diesen muss er binnen kürzester Zeit nach der Trennung von Pavol Jancovic vermitteln. Im letzten Hauptrunden-Spiel bei den Stuttgart Rebels zeigt sich seine Handschrift bereits, nur reagiert das Team „zu übermütig“. Im ersten Playoff-Viertelfinale in Hügelsheim folgt ein anderer Auftritt. Beide Mannschaften sind eigentlich ebenbürtig - bis auf einen kleinen Unterschied zulasten der Eisbären, den Sellers sofort ausmacht: „Wir generieren viel zu wenig Torchancen.“

VereinHeilbronner Eishockey Club (HEC)
GeschäftsführerMichael Rumrich
Amateurmannschaft (RLSW)HEC Eisbären Heilbronn
TrainerKai Sellers/Sascha Bernhardt
ausgegliederte Profimannschaft (DEL2)Heilbronner Falken

Eishockey Heilbronn: Eisbären-Trainer bereitet Team auf Playoff-Wunder vor

Bezeichnend dafür ist, dass im ersten Playoff-Viertelfinale beide Tore nur eine Angriffsreihe für die HEC Eisbären Heilbronn erzielt. Und zwar die mit den alten Eishockey-Haudegen Sven Breiter (34), seinem Bruder Sören Breiter (31) und dem eigentlichen Verteidiger Fabian Krull (35), zuletzt Ex-Profi der Heilbronner Falken. Trainer Kai Sellers will die bis Sonntag verbleibende Zeit nun nutzen, dem gesamten Team das Treffer-Gen zu implantieren. Damit die junge Garde um Eisbären-Topscorer Marco Haas ein Feuerwerk zündet, das zunächst ein drittes Spiel in Hügelsheim ermöglichen soll. Um dort wiederum für ein Wunder zu sorgen.

Keine Sorge hat Trainer Kai Sellers hinsichtlich seiner Torhüter - dem erfahrenen Tobias Amon sowie den Youngsters Jonas Natterer und Mathias Stefanka: „Die haben allesamt absolutes Top-Regionalliga-Niveau.“ Wen er beim geplanten „Eishockey-Wunder von Heilbronn“ einsetzen wird, zeichnet sich ab. Denn: Amon ist beruflich stark eingebunden, hat erst eine Saison-Partie für die Eisbären bestritten. Und der von den Heilbronner Falken nachlizenzierte Natterer ist derzeit Backup-Goalie bei den DEL2-Profis. Sellers erklärt: „Da ich Gewissheit benötige, wird vermutlich der zuletzt herausragend haltende Mathias Stefanka meine erste Wahl sein.“

Viertelfinal-Partien der Eishockey-RLSW

Die ersten acht Mannschaften der Hauptrunde stehen in den Playoffs der Eishockey-RLSW, die im Best-of-three-Modus ausgetragen werden. Im Viertelfinale trifft der Erste (Pforzheim Bisons) auf den Achten (Bietigheim 1b), der Zweite (Zweibrücken Hornets) auf den Siebten (Mad Dogs Mannheim), der Dritte (Stuttgart Rebels) auf den Sechsten (EV Ravensburg) und der Vierte (Baden Rhinos Hügelsheim) auf den Fünften (Eisbären Heilbronn). Die vier erstplatzierten Mannschaften genießen dabei Heimrecht.

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