1. echo24
  2. Sport
  3. Heilbronner Eishockey

Topscorer Jeremy Williams verlängert bei den Heilbronner Falken

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Marc Thorwartl

Kommentare

Heilbronner Falken Eishockey DEL2 Jeremy Williams Vertragsverlängerung
Jeremy Williams verlängert für eine weitere Saison bei den Heilbronner Falken. © Marc Thorwartl

Nur noch eine Ausstiegsoption bis zum 30. Juni könnte ein erneutes Engagement des kanadischen Torjägers bei den Unterländern verhindern.

Zugegeben, der Klassenerhalt liegt noch in weiter Ferne, trotzdem machen sich die Heilbronner Falken unbeirrt weiterhin daran, den Kader für die kommende Saison aufzustellen. Nach Luke Volkmann, Julian Lautenschlager, Corey Mapes oder Judd Blackwater können die Falken jetzt eine weitere Unterschrift eines Schlüsselspielers vermelden. Und was für eine!

Kein Geringerer als Topscorer Jeremy Williams wird auch in der kommenden Saison für die Heilbronner Falken auf Torejagd gehen. Der Kanadier, der erst vergangene Woche seinen 38. Geburtstag feierte, konnte von Beginn an in Heilbronn überzeugen, offenbarte auf und abseits der Eisfläche Führungsqualitäten und soll jetzt die positive Entwicklung bei den Heilbronner Falken für eine weitere Saison mit vorantreiben.

Jeremy Williams ist überglücklich bei den Heilbronner Falken

Die Entscheidung, auch in der nächsten Saison für die Heilbronner Falken aufzulaufen, ist Williams leicht gefallen: „Vor meinem Wechsel nach Heilbronn hatte ich mich viel über den Verein, die Organisation und die Stadt informiert. Jeder, egal, ob Jason Dunham, ehemalige Spieler oder Jan-Axel Alavaara haben mir nur Gutes berichtet. Als meine Familie und ich dann hier ankamen, wurden unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.“ Williams ist Familienmensch. Er wollte da bleiben, wo sich seine Frau und die Töchter Olivia und London wohlfühlen: „Wir wohnen in einem traumhaft schönen Haus in Erlenbach. Sie alle lieben diese kleine Stadt mit ihren Fachwerkbauten und den Weinbergen.“

Nach seinen bisher gezeigten Leistungen ist es kein Wunder, dass sich auch andere Klubs für den Topscorer der Heilbronner Falken interessiert haben: „Es gab einige Anfragen. Nicht so viele aus der DEL, da dort die Sachlage für die kommende Saison noch zu ungeklärt ist, aber mehrere Vereine aus anderen Ligen haben sich bei meinem Berater gemeldet.“ Doch für Williams kamen nur die Heilbronner Falken infrage: „Hier wird ein richtig gutes Team für die kommende Saison zusammengestellt. Ich will mit meiner Erfahrung der Mannschaft helfen, erfolgreich zu sein.“

Da stellt sich die Frage, weshalb es eine Ausstiegsoption für Williams bis zum 30. Juni gibt? Der Kanadier spekuliert nicht auf ein höherklassiges Angebot. Vielmehr steht die Familie wieder im Vordergrund: „Meine Frau erwartet am 26. Juni unser drittes Kind.“ Diese Option ist also nur eine zusätzliche Absicherung, falls irgendwelche Komplikationen auftreten. Williams: „Nach der Geburt ist geplant, dass wir alle zusammen wieder nach Deutschland kommen.“

Der Trainer der Heilbronner Falken freut sich über die Unterschrift

Bei Jason Morgan, Trainer der Heilbronner Falken, lief Williams offene Türen ein, als er mitteilte, gerne eine weitere Saison in Heilbronn bleiben zu wollen. „Er ist ein echter Schlüsselspieler, der viel Charakter und Offensiv-Stärke ins Team bringt. Er arbeitet jeden Tag daran, sein Spiel zu verbessern und ist sowohl Ansprechpartner als auch Vorbild für die jungen Spieler. Von seiner Erfahrung können alle partizipieren und profitieren.“

Auch für Timo Ruf, Interims-Geschäftsführer der Heilbronner Falken, stand eine Weiterverpflichtung von Williams ganz oben auf der To-do-Liste: „Er ist interner Topscorer, ligaweit ist er ebenfalls unter den besten Scorern zu finden, und er bringt die ganze Zeit eine gute Leistung. Wenn du oben mitspielen willst - und das ist ganz klar unser Ziel - dann benötigst du genau so einen Spieler.“ Dass ein Williams nicht zum Sonderpreis zu haben ist, ist klar. Ruf: „Deshalb wurde die Personalie auch ganz genau besprochen. Wir alle, egal ob Trainer-Stab, Gesellschafter oder ich, waren uns einig, ihn unbedingt in Heilbronn zu behalten.“

Auch interessant

Kommentare