Mit einem Sieg würden die Falken die rote Laterne abgeben

Falken wollen die Revanche im Derby bei den Steelers

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Das wollen die Falken heute vermeiden: jubelnde Steelers.
  • Marc Thorwartl
    vonMarc Thorwartl
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Nach der peinlichen Niederlage vor knapp drei Wochen, wollen sich die Unterländer heute Abend im Ellental nach Möglichkeit schadlos halten.

Nein, dieses Spiel werden die Fans der Heilbronner Falken wohl nicht so schnell vergessen. Am 2. Februar mussten die Unterländer zum Derby bei den Bietigheim Steelers antreten. Dabei hatten sie alle Trümpfe in der Hand, denn die Ellentaler konnten lediglich 13 Feldspieler aufbieten und hatten nur einen einsatzfähigen Importspieler. Was dann folgte, war wohl einer der emotionslosesten Auftritte den je eine Falken-Truppe im Derby abgeliefert hat - und letztendlich dürfte diese Partie auch den Ausschlag zur Freistellung von Trainer Michel Zeiter nur drei Tage später gegeben haben.

Der Letzte zu Gast beim Dritten - von der Tabellensituation ist die Partie der Heilbronner Falken heute Abend um 19.30 Uhr bei den Bietigheim Steelers eine eindeutige Sache. Aber eines ist auch sicher: Es werden ganz andere Heilbronner Falken in Bietigheim antreten. Denn die Mannschaft spielt unter dem neuen Coach Bill Stewart wie verwandelt, ist heiß auf Erfolge und auf dem Eis bildet sie wieder eine verschworene Einheit. Gerade der Erfolg gegen Weißwasser nach schier aussichtslosem Rückstand wird den Heilbronner Falken viel Selbstvertrauen gegeben haben.

Die Strafbank sollten die Heilbronner Falken meiden

Dabei kann der Trainer der Heilbronner Falken heute vermutlich auf dasselbe Team wie am Sonntag zurückgreifen. „Es könnte allerdings sein, dass Brock Maschmeyer auch kurzfristig aufläuft“, erklärt Stewart gegenüber echo24.de. Ein weiterer, erfahrener Akteur im Abwehrbereich, das wäre natürlich für den Trainer eine begrüßenswerte Alternative. Um die Stimmung in der Mannschaft ist ihm nicht bange: „Ich habe auf alle Fälle gute Laune, warum sollte es bei den Jungs dann anders sein?“

Falken-Stürmer Matt Neal (links) zeigt unter Trainer Bill Stewart einen klaren Aufwärtstrend.

Gefährlich sind die Steelers vor allem immer dann, wenn sie Überzahl spielen. Zudem haben sie mit Riley Sheen einen Ausländer im Team, der notfalls mit seinen Toren eine Partie im Alleingang entscheiden kann. Deshalb muss die oberste Maxime für heute Abend lauten: wegbleiben von der Strafbank. Was aber im Gegenzug nicht heißt, dass die Heilbronner Falken auf die physische Spielkomponente verzichten müssen. Es sollte halt im fairen Rahmen bleiben. Falken-Geschäftsführer Stefan Rapp, der das Spiel in der Ege-Trans-Arena live verfolgt, hat einen Anspruch: „Ich erwarte, dass das Team mit demselben kämpferischen Einsatz wie in den vergangenen zwei Partien spielen wird.“

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