Pavol Jancovic kennt Stuttgart sehr gut

Eisbären Heilbronn: Darum warnt der Trainer ausgerechnet vor den Stuttgart Rebels

  • Olaf Kubasik
    vonOlaf Kubasik
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Die Stuttgart Rebels belegen in der Eishockey-Regionalliga momentan den drittletzten Platz - doch die HEC Eisbären Heilbronn sind gewarnt.

Sie sind derzeit nicht gerade das Maß aller Dinge in der Eishockey-Regionalliga Südwest! Drei Spiele haben die Stuttgart Rebels bis dato bestritten. Magere Ausbeute: ein Sieg, zwei Niederlagen. Und der drittletzte Tabellenplatz in der Liga, die aufgrund mehrerer Corona-Fälle in den Reihen der Mad Dogs Mannheim allerdings noch nicht sehr aussagekräftig ist. Dennoch warnt ausgerechnet einer gewaltig vor den Stuttgart Rebels: Pavol Jancovic, Trainer der HEC Eisbären Heilbronn.

VereinHEC Eisbären Heilbronn
Größte Erfolge (Regionalliga Südwest)Meister 2013, 2014, 2015, 2016
SpielstätteEisstadion Heilbronn
Zuschauerkapazität4.000
Trainer Pavol Jancovic

Pavol Jancovic kennt die Stuttgart Rebels aus dem Eff. Der 44-jährige Slowake wohnt bis heute in der baden-württembergischen Landeshauptstadt und hat dort seine Trainer-Karriere 2007 begonnen - als Coach der U12 des Stuttgarter EC. 2010 übernahm er dann die Stuttgart Rebels. Und zwar bis 2015. Nach zwei Spielzeiten bei den Baden Rhinos Hügelsheim kehrte er 2017 erneut zurück, bevor er 2019 Trainer der Eisbären Heilbronn wurde. Und die haben die Rebels sowohl in zwei Testpartien für diese Saison als auch im ersten Punktspiel immer bezwungen.

Eisbären Heilbronn: Trainer Jancovic warnt vor den Stuttgart Rebels in der Eishockey-Regionalliga

Was also soll die Stuttgart Rebels sooo gefährlich in der Eishockey-Regionalliga Südwest machen? Pavol Jancovic, der erst gestern die von einem Zweibrückener Spieler zugespielte Favoritenrolle zurückgewiesen hat, erklärt: „Das Team hat große Ziele. Es will unbedingt in die Playoffs, wenn nicht sogar ins Finale kommen.“ Und wenn es den Anschein hat, dass es dafür nicht reichen könnte, wird bei den Stuttgart Rebels eben nachjustiert. Ein Insider hat gegenüber echo24.de verraten, dass der Verein trotz der Corona-Krise die Möglichkeit hat, jederzeit nachzubessern.

Und das hat der Verein erst vor zwei Tagen bewiesen. Da verkündeten die Stuttgart Rebels namhafte Verstärkung: In Person von Verteidiger Gabriel Federolf, der 26 DEL2- und 173 Oberliga-Spiele auf dem Buckel hat. Aber das war längst nicht der einzige Neuzugang! Erik Muljar von den Bancroft Rockhounds (Kanada) gibt zukünftig ebenfalls der Defensive mehr Stabilität. Und im Angriff wird Kevin Richter wirbeln, der aus der Oberliga von den Rostock Piranhas gekommen ist. Eisbären-Coach Pavol Jancovic ist überzeugt: „Sie werden ein gehöriges Wort mitreden - und auch uns ein Bein stellen, wenn wir wie gegen Ravensburg auftreten.“

Rubriklistenbild: © Olaf Kubasik

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