Mannschaftstraining auf dem Eis

Heilbronner Falken starten erneuten Comeback-Versuch nach Quarantäne-Zwangspause

  • Marc Thorwartl
    vonMarc Thorwartl
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Heute Abend ist es so weit. Nach der zweiten Quarantäne werden die Heilbronner Falken um 18 Uhr wieder auf dem Eis trainieren. Allerdings mit vielen Fragezeichen.

Zehn Tage Zwangspause, einmal Training, erneute Zwangspause - das war der Zeitplan der Heilbronner Falken in den vergangenen drei Wochen. Das letzte Spiel datiert vom 29. November. Damals sicherten sich die Heilbronner Falken den ersten Saison-Dreier mit einem 4:3-Auswärtssieg bei den Eispiraten Crimmitschau. Der machte Hoffnung, dass es jetzt aufwärts geht - bis die Zwangspause kam.

Seitdem versuchen die Spieler der Heilbronner Falken, sich mit Trainingseinheiten daheim fit zu halten - natürlich etwas ganz anderes, als die täglichen Übungseinheiten auf dem Eis. „Da müssen wir durch, wir versuchen, den Fokus nicht zu verlieren“, erklärte Falken-Kapitän Corey Mapes vergangene Woche.

Heilbronner Falken mit großen Personalsorgen

Heute ist es endlich so weit. Um 18 Uhr wird Michel Zeiter, Trainer der Heilbronner Falken, sein Team erstmals wieder auf dem Eis begrüßen dürfen. Zumindest das, was davon übriggeblieben ist. „Stand heute, werden wir mit fünf Verteidigern, fünf Stürmern und zwei Torhütern trainieren“, erklärt er gegenüber echo24.de. Diese Personalmisere hat gleich mehrere Gründe. Mit Arno Tiefensee, Florian Elias und Jan-Luca Schumacher stehen drei Akteure im Kader der U20-WM. Des Weiteren sind Louis Brune, Yannik Valenti und Moritz Wirth beim Kooperationspartner Adler Mannheim. Hinzu gesellen sich die Langzeitverletzten Ian Brady und Davis Koch.

Da die Heilbronner Falken wieder aufs Eis gehen, kann man davon ausgehen, dass der PCR-Test negativ ausgefallen ist. Trotzdem werden weitere Akteure fehlen. Das hängt mit den individuellen Corona-Beschränkungen der Gesundheitsbehörden zusammen, die die Dauer der Quarantäne für die Spieler festlegen. Stefan Rapp, Geschäftsführer Heilbronner Falken: „Zwei oder drei Spieler müssen noch etwas Zeit in häuslicher Quarantäne verbringen.“ Er hat auch Verständnis dafür, dass die Fölis nach Mannheim gerufen wurden: „Eine Kooperation verläuft in beide Richtungen. Die Adler starten in die Saison, haben verletzte oder für die U20-WM abgestellte Spieler, wir sind am Wochenende spielfrei - so haben einige der Nachwuchsspieler die Möglichkeit, eventuell in der DEL zu spielen.“

Es gibt aber auch Lichtblicke bei den Heilbronner Falken

Es ist also damit zu rechen, dass die Heilbronner Falken, wenn sie am 22. Dezember bei den Tölzer Löwen antreten, wenigstens einige Spieler mehr in den Reihen begrüßen dürfen. Die verpassen aber Teile des Trainings. Immerhin gibt es auch positive Nachrichten. Dabei geht es vor allem um Davis Koch. Der hatte sich ja eine schwere Fußverletzung beim Get-Ready-Cup gegen Kaufbeuren zugezogen.

Davis Koch könnte Ende Januar wieder für die Heilbronner Falken spielen.

Mittlerweile hat der Stürmer den Spezialschuh abgestreift und absolviert täglich seine Reha-Übungen, um wieder die Funktionalität herzustellen und den Muskelaufbau voranzutreiben. Rapp: „Er bewegt sich in dem anvisierten Zeitplan. Wenn alles weiter so gut voranschreitet, dann könnte er Ende Januar oder Anfang Februar wieder für die Heilbronner Falken ins Spielgeschehen eingreifen.“

Rubriklistenbild: © Thorwartl

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