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Wahrheitswochen vor der Winterpause: Ist der VfR Heilbronn Spitze oder Mittelmaß?

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Von: Olaf Kubasik

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Spielszene zwischen dem VfR Heilbronn und dem VfB Neckarrems-Fußball.
Nach der müden Nullnummer gegen Verbandsliga-Absteiger VfB Neckarrems-Fußball zählen für den VfR Heilbronn nur noch Siege. © Adnan Altinkaya

Fünf Spiele in der Fußball-Landesliga muss der VfR Heilbronn im Jahr 2022 noch bestreiten - und danach weiß er bereits, wohin die Reise gehen wird.

Fünf Spiele der Wahrheit stehen in diesem Jahr noch für den VfR Heilbronn in der Fußball-Landesliga Württemberg an. Und nach diesen wissen die Schwarzweißen genau, ob sie nach wie vor Dauer-Aufsteiger sein können oder erstmals seit ihrer Neugründung in einer Liga länger verweilen müssen. VfR-Vorsitzender Onur Celik verlangt deshalb von seinem Team fortan absolute Konzentration: „Wir können weiterhin Fußballgeschichte schreiben oder aber im Mittelfeld-Nirgendwo der Landesliga enden.“ 

Die katastrophale Leistung gegen den Verbandsliga-Absteiger VfB Neckarrems-Fußball hat den VfR Heilbronn geerdet. Zwar hat der dritte Platz in der Fußball-Landesliga Württemberg mit 28 Punkten immer noch Bestand, allerdings ist durch die müde Nullnummer der Schwarzweißen der Abstand auf den unangefochtenen Tabellenführer Türkspor Neckarsulm (40 Punkte) und Thronfolger FV Löchgau (31 Punkte) größer geworden.

VereinVfR Heilbronn 96/18
Gründung15. März 2018
Erster VorsitzenderOnur Celik
Spielklasse 2022/2023Fußball-Landesliga Württemberg - Staffel 1

VfR Heilbronn rechnet mit Rekordkulisse beim Landesliga-Heimspiel gegen Türkspor Neckarsulm

Um das erst kürzlich ausgegebene Saisonziel in der Fußball-Landesliga nicht aus den Augen zu verlieren, muss der VfR Heilbronn von den letzten fünf Partien des Jahres vier gewinnen. Soll noch der von Top-Torjäger Serdal Kocak geforderte Angriff auf Türkspor Neckarsulm erfolgen, sind sogar fünf Erfolge Pflicht. Eine Mammutaufgabe, denn das Jahresrestprogramm des VfR Heilbronn hat es in sich. Beim TSV Crailsheim (5.), zu Hause gegen SV Germania Bietigheim (13.) und beim SV Breuniningsweiler (7.) zählen nur Dreier.

Und dann stehen noch zwei besonders wegweisende Spitzenspiele vor der Landesliga-Winterpause für den VfR Heilbronn an. Die Rückspiele gegen Türkspor Neckarsulm im heimischen Frankenstadion und danach auswärts gegen den FV Löchgau, den die Mannschaft von Andreas Lechner im Gegensatz zum Primus aus der Nachbarstadt bereits bezwungen hat. Onur Celik: „Gegen Türkspor rechnen wir mit einer Traumkulisse von 2.000 Zuschauern - aber bis dahin müssen wir all unsere Hausaufgaben machen!“

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