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VfR Heilbronn bezieht Stellung zur Trainer-Trennung: „Wollen neue Reize setzen“

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Von: Olaf Kubasik

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VfR Heilbronn: Trainer Andreas Lechner und Vereinsvorsitzender und -gründer Onur Celik.
Trainer Andreas Lechner und der Chef des VfR Heilbronn, Onur Celik, gehen zukünftig getrennte Wege. © Adnan Altinkaya

Nach nur einem Punkt aus drei Fußball-Landesliga-Spielen trennt sich der VfR Heilbronn vom Trainer - jetzt erfolgt das offizielle Statement.

Dreieinhalb Jahre war Andreas Lechner beim VfR Heilbronn Trainer. Und hat in diesem Zeitraum den im Frühjahr 2018 wiederbelebten Fußball-Stadtklub von der Kreisliga A bis in die Landesliga Württemberg geführt, wo er nun als Daueraufsteiger auf dem fünften Platz überwintert. Am Montag, 5. Dezember, platzte dann die Bombe: Die Vereinsverantwortlichen teilten zwei Tage nach dem 0:0 beim FV Löchgau über die Sozialen Medien mit, dass man sich vom Löchgauer Lechner getrennt habe.

Diese „Breaking News“-Meldung auf der Instagram und Facebook-Seite des VfR Heilbronn ohne Nennung von Gründen für die überraschende Scheidung ließ Platz für Spekulationen. Zwar kündigten Neu-Gründervater Onur Celik und seine Mannen eine offizielle Verlautbarung für den Folgetag an. Das war jedoch ein zu langer Zeitraum für die Fans, die unter den jeweiligen VfR-Posts ihrem Unmut über die Trainer-Trennung Ausdruck verliehen. Teilweise in Form von Giftpfeilen mitten ins Herz der Schwarzweißen.

VereinVfR Heilbronn 96/18
Gründung15. März 2018
Erster VorsitzenderOnur Celik
Spielklasse 2022/2023Fußball-Landesliga Württemberg - Staffel 1

VfR Heilbronn trennt sich im beiderseitigem Einverständnis vom Mehr-Meistertrainer

Am Dienstag, 6. Dezember, erfolgt dann das angekündigte Statement der Vorstandschaft des VfR Heilbronn. „Intensive Überlegungen, Analysen und eine Lagebesprechung zur Winterpause“ mit Trainer Andreas Lechner hätten zur beiderseitigen Erkenntnis geführt, dass eine Veränderung der richtige Weg sei. Nicht aufgrund der aktuellen Tabellenplatzierung, sondern „um den Trend der letzten Wochen“ zu stoppen. Und der war für den VfR in Anbetracht seiner großen Ziele wahrlich nicht toll.

Nach den zwei Niederlagen beim SV Breuningsweiler und daheim gegen Türkspor Neckarsulm deutete Teammanager Zdenko Juric bereits an, dass eine dritte Landesliga-Pleite in Folge eine Katastrophe für den VfR Heilbronn sein würde. Die wurde es beim FV Löchgau nicht. Doch mit dem Vergeben eines durchaus möglichen Sieges - alle Mitanwärter und Aufstiegsrelegationsplatz zwei ließen Federn - war klar, dass etwas passieren wird. Allerdings hätte niemand mit der Trennung von Andreas Lechner gerechnet.

Vfr Heilbronn will durch Trainer-Entlassung nächste Fußball-Landesliga-Stufe erklimmen

Dem VfR Heilbronn geht es jetzt schlichtweg darum, „neue Reize zu setzen und die Entwicklung der Mannschaft auf die nächste Stufe zu treiben“. Um das vor kurzem gesetzte Saisonziel vielleicht doch noch zu erreichen. Dazu heißt es: „Wir wollen nichts unversucht lassen.“ Die einvernehmliche Trennung vom beliebten Trainer sei Onur Celik zufolge „garantiert nicht wegen der Verpflichtung einer großen Nummer“ erfolgt: „Wir schauen nach unseren Finanzen und bleiben immer bei unseren Leisten.“

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