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Kurioser letzter Spieltag in der Fußball-Landesliga 2022 spornt VfR Heilbronn noch mehr an

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Von: Olaf Kubasik

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Serdal Kocak, Stürmer des VfR Heilbronn, in einer Fußball-Landesliga-Spielszene gegen den FV Löchgau.
Top-Torjäger Serdal Kocak und der VfR Heilbronn dürfen aufs Jahr 2022 durchaus stolz sein, wollen aber viel mehr. © Adnan Altinkaya

Der VfR Heilbronn schließt das Fußball-Landesliga-Jahr als Tabellenfünfter ab, doch dieser Platz soll definitiv nicht bis zum Saisonende Bestand haben.

Die Fußball-Landesliga Württemberg hat sich in ihre Winterpause verabschiedet. Mit einem kuriosen 19. Spieltag, der vor allem beim VfR Heilbronn für Gesprächsstoff sorgen dürfte. Denn wenn die Schwarzweißen ihre letzte Partie des Jahres 2022 beim FV Löchgau gewonnen hätten, wäre das ein taktisch perfektes Lebenszeichen im Kampf um den anvisierten Aufstiegsrelegationsplatz zwei gewesen. Denn alle Top-Teams haben Federn gelassen. Doch hätte, hätte, Fahrradkette.

Mit 32 Punkten überwintert der VfR Heilbronn nun nach dem 0:0 beim FV Löchgau in der Fußball-Landesliga Württemberg als Tabellenfünfter. Hätte der beim Daueraufsteiger überragende und nie um markige Worte verlegene Top-Torjäger Serdal Kocak das durchaus mögliche 1:0 gemacht, wäre die Situation eine andere - zumal der Tabellenzweite TSV Crailsheim ebenfalls zwei Punkte beim TSV Pfedelbach liegenlässt. Doch der 19. Spieltag entpuppt sich am Sonntag, 4. Dezember, noch wesentlich verrückter.

VereinVfR Heilbronn 96/18
Gründung15. März 1998
Erster VorsitzenderOnur Celik
Spielklasse 2022/2023Fußball-Landesliga Württemberg - Staffel 1
TrainerAndreas Lechner

VfR Heilbronn ist weiter im Fußball-Landesliga-Rennen um Aufstiegsrelegationsplatz

Wie alle anderen Landesliga-Teams zuvor, ist der VfR Heilbronn ebenfalls am überragenden Tabellenführer Türkspor Neckarsulm gescheitert. Und das sowohl im Hin- als auch im bereits erfolgten Rückspiel. Doch ausgerechnet der haushohe Favorit bekommt am letzten Spieltag des Jahres seine erste Pleite gegen den TSV Obersontheim, der auch schon dem VfR einen Last-Minute-Schock versetzt hat, eingeschenkt. Der Tabellenvierte TSV Heimerdingen kassiert derweil eine ganz bittere 1:5-Heimklatsche.

Für den VfR Heilbronn ist dieser Winterpausen-Abschluss in der Fußball-Landesliga Württemberg trotz des 0:0 zufriedenstellend. Aber nicht „hervorragend“, wie Teammanager Zdenko Juric erklärt. „Wir haben jetzt genug Zeit, uns auf den nächsten Schritt vorzubereiten.“ Und dass dieser nicht nur „mit talentierten A-Jugendspielern auf der Bank und einem verjüngten Kader“ zu schaffen ist, dürfte bei den hohen Ansprüchen des Stadtklubs jedem klar sein - und Nachverpflichtungskonsequenzen haben.

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