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Wann ist es beim VfB Stuttgart endlich vorbei mit der Schlafmützen-Defensive?

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Von: Dominik Jahn

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VfB Stuttgart
Die Abwehr des VfB Stuttgart um Waldemar Anton und Konstantinos Mavropanos kämpft mit Startschwierigkeiten. © Harry Langer/dpa

Der VfB Stuttgart kämpft saisonübergreifend mit einem Abwehr-Problem. Regelmäßig kassieren die Schwaben in den ersten 15 Minuten ein Gegentor. Immerhin könnte eine besondere Köln-Bilanz dem VfB Hoffnung machen.

Als Frühstarter kann man die aktuelle Abwehr des VfB Stuttgart um Waldemar Anton und Konstantinos Mavropanos wirklich nicht bezeichnen. Beim 2:2 gegen RB Leipzig und dem 1:1 bei Werder Bremen gab es bereits nach acht beziehungsweise schon nach vier Minuten ein Gegentor. Auch gegen den SC Freiburg kam die Defensive schon bei der Bilanz vor dem Spiel unter Druck.

In der vergangenen Saison kassierte die Mannschaft von Trainer Pellegrino Materazzo im Heimspiel gegen den SC bereits nach neun Minuten zwei Gegentreffer. Am Ende gab’s eine 2:3-Pleite. Und auch in der vergangenen Partie traf Freiburg bereits in der ersten Viertelstunde. Gegen den 1. FC Köln am Sonntag (hier gibt es das Spiel live im TV und Stream) wird es nicht leichter.

Trainer Matarazzo kritisiert seine Schlafmützen-Defensive

Zuletzt machte sich der Coach Luft und kritisierte das Auftreten seiner Mannschaft in der Anfangsphase eines Spiels. Die Bildzeitung zitiert Matarazzo bereits nach der Bremen-Partie: „Das muss kein Muster sein, aber wir müssen aufpassen. Ich bleibe dabei: Es ist nicht wichtig, wie laut man in der Kabine schreit, sondern was man von der ersten Minute an auf dem Platz macht.“

Ein Muster ist’s noch nicht. Eine Serie ist es fast. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass der VfB Stuttgart durchaus saisonübergreifend mit der Schlafmützen-Defenisve zu kämpfen hat. Sieben von neun der letzten Spiele gab es immer frühe Gegentore. Hoffnung macht für Sonntag eine Köln-Bilanz in dieser Saison: laut bundesliga.com markierte der FC fünf der sechs Saisontore nach dem Seitenwechsel.

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