Moderator wundert sich erst noch

FC Bayern: Bommes unterläuft Fehler bei Ribéry in ARD-Show - Müller rettet Situation

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Alexander Bommes bot den FC-Bayern-Stars Bier an.

Oha! ARD-Moderator Alexander Bommes ist bei einem FC-Bayern-Star eine unangenehme Panne unterlaufen. Zunächst wunderte er sich noch.

Berlin - Was für eine illustre Runde! Traditionell lädt die ARD nach dem DFB-Pokal-Finale Spieler des Siegerteams zum „Sportschau-Club“ ein. Und wer da dann aus dem Bus-Shuttle stieg und im Studio Platz nahm, war vom Feinsten: Stimmungskanone Thomas Müller sowie die beiden scheidenden FC-Bayern-Altstars Arjen Robben und Franck Ribéry kamen - und letzterer brachte ungewöhnlicherweise auch noch seinen Sohn mit auf die große TV-Bühne. Wo neben Moderator Alexander Bommes auch schon die weiteren Stargäste Felix Neureuther und Bruno Labbadia warteten.

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Das ARD-Team hatte an alles gedacht. Es stand Bier in zwei verschiedenen Sorten bereit - eines beklebt mit FC-Bayern-Logo, eines mit dem RB-Leipzig-Wappen. Man musste ja vorsorgen, je nach dem, welches Team am Ende gewinnen würde. Und am Ende Durst und Interesse an Feier-Alkohol haben könnte. Da der FC Bayern deutlich und verdient siegte, kam am Ende der Kasten zum Einsatz, in dem die Flaschen mit dem FCB-Logo lagerten.

Alexander Bommes bietet FC-Bayern-Star Franck Ribéry nach Pokalfinale ein Bier an

Moderator Alexander Bommes hat es mit seiner Gastfreundschaft allerdings etwas ZU gut gemeint. Nachdem die beiden Ribérys sowie Robben und Müller Platz genommen hatten, griff er zum Bier - und reichte den Bayern-Profis je eine Flasche. Müller und Robben nahmen die Getränke freundlich an, ohne einen Schluck zu nehmen.

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FC Bayern nach DFB-Pokalfinale - Müller stellt klar: „Der Franck trinkt nix“

„Ich weiß nicht, ob ihr schon was durftet. Fairerweise hatten wir beide Flaschen vorbereitet“, sagte Bommes dazu - und hatte dann Ribéry im Visier. Bommes reichte eine Flasche Bier an den Franzosen. Der macht eine ablehnende Handbewegung und hält dann seine Hand auf sein Herz. „Gar nix?“, wundert sich Bommes auch noch. Und bemerkt dann erst seine Panne. „Der Franck trinkt nix“, klärt Müller auf. „Ach ja, stimmt“, überspielte Bommes dann seinen Lapsus. 

Alexander Bommes reichte auch Franck Ribéry ein Bier.

Hintergrund: Franck Ribéry ist bereits vor Jahren zum Islam konvertiert. Dazu läuft momentan der Ramadan (mehr Informationen bei Merkur.de*). Dass Franck Ribéry keinen Alkohol trinkt, dürfte insofern bekannt sein. Mehr noch: Laut tz.de* wird für ihn auch beim traditionellen Lederhosenshooting von Sponsor Paulaner eine respektvolle Ausnahme gemacht, weil er als bekennender Muslim natürlich nicht für Bier werben kann. 

2013 gab es laut goal.com auch Verwirrung wegen eines angeblichen Ribéry-Ärgers über eine Bierdusche durch seinen Kollegen Jerome Boateng. Die Daily Mail publizierte sogar ein angebliches Zitat („Ich werde mit Boateng nicht mehr sprechen. Er weiß, dass ich ein Muslim bin“) von Ribéry, das danach aber offline genommen wurde. Boateng stellte die Sache dann via Twitter klar. „Zwischen mir und meinem Bruder Ribéry ist alles in Ordnung.“ Boateng weiter: „Es war alkoholfreies Bier. Also ist alles gut.“

FC Bayern: Bier-Lapsus von Bommes - „Schon schlecht recherchiert, oder?“

So hohe Wellen wird der Bier-Fauxpas am Samstagabend sicherlich nicht schlagen. Jedem ein Bier anzubieten, war schlicht gut gemeint von Alexander Bommes. Wenn auch etwas gedankenlos. So sehen‘s auch Twitter-Nutzer, denen das auffiel. „Ribéry ein Bier anzubieten ist schon ein bisschen schlecht recherchiert oder!? “, schrieb einer. Ein anderer meinte ironisch: „Ribéry ein Bier anbieten? Kann man mal machen...“

Ribéry nahm die Sache ohnehin sichtlich gelassen. Inmitten der vielen Weißbier-Festivitäten in zwölf Jahren beim FC Bayern ist er‘s wohl gewohnt, Alkohol abzulehnen.

tz.de* berichtet im Live-Ticker von der Double-Feier des FC Bayern auf dem Marienplatz.

Bei einem Freundschaftsspiel gegen den Neuntligisten SpVgg Lindau ging der Rekordmeister nach einem schmeichelhaften 4:2 als Sieger vom Platz. Abseits des Platzes sorgte eine kuriose Äußerung von Schönheits-Chirurg Prof. Dr. Dr. Werner Mang für Erheiterung.

Nächste Saison wollen die Bayern international wieder angreifen.In der Champions League droht aber eine Hammer-Gruppe. Auf diese Gegner könnten die Münchner treffen.

*tz.de und Merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

lin

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