Wagner fliegt mit Rot vom Platz

Leipzig beendet Hoffes "Ungeschlagen-Serie"

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Noch-Hoffenheimer Niklas Süle (li.) im Duell mit Leipzigs Marcel Halstenberg.
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Noch-Hoffenheimer Niklas Süle (li.) im Duell mit Leipzigs Marcel Halstenberg.
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Der Tabellenvierte ist zu Gast beim Tabellenzweiten. Und kassiert erstmals in dieser Bundesliga-Saison eine Niederlage.

Ein Spitzenspiel auf Augenhöhe - so lässt sich die Partie zwischen der TSG Hoffenheim und RB Leipzig ganz klar bezeichnen. Am Ende mit dem besseren Ausgang für die Gastgeber. Hoffenheims "Ungeschlagen-Serie" endet mit einem 1:2 in Leipzig.

Vor dem Spiel hatte es kleine Fragezeichen bei Mark Uth und Andrej Kramaric gegeben. Trainer Julian Nagelsmann setzte Uth zunächst auf die Bank, der ehemalige Krisen-Kroate Kramaric durfte dagegen von Beginn an ran - auf der rechten Seite vor Steven Zuber, der den verletzten Jeremy Toljan ersetzte.

Der Schweizer stand auch gleich im Mittelpunkt, denn Leipzigs Timo Werner überlief Zuber, legte im Strafraum zurück auf Naby Keita. Dessen Schuss ging dann aber knapp am Tor vorbei.

Leipzig hatte zu Beginn die besseren Chancen. Willi Orban scheiterte mit einem Kopfball nach einer Keita-Ecke an TSG-Keeper Oliver Baumann, der überragend reagierte. Leipzig machte das Spiel, aber: Hoffenheim traf!

Ballverlust Leipzig am Hoffenheimer Strafraum. Sebastian Rudy spielte auf Kerem Demirbay, der sah Nadiem Amiri auf der anderen Seite mitsprinten. Traumpass. Amiri suchte den Doppelpass mit Kramaric und schob zum 1:0 ein (18. Minute). Astreiner Konter!

Aber die Freude hielt nicht lang, denn Werner legte im Duell der erfolgreichsten deutschen Torjäger vor: In der 38. Minute stocherte Keita den Ball im Strafraum zu Werner, der schob an Baumann vorbei: Ausgleich!

Die zweite Halbzeit ließen beide Mannschaften ruhiger angehen. Ganze fünf Minuten! Dann kam wieder Pfeffer in die Partie. Allerdings nicht nur im positiven Sinn. Die Fouls auf beiden Seiten häuften sich. Letztendliche Konsequenz: Nach hartem Einsteigen gegen Stefan Ilsanker musste Hoffes Sandro Wagner vom Platz (61).

Die letzten 30 Minuten musste die TSG dann zu zehnt klar kommen. Jetzt allerdings auch mit Uth, der Kramaric ablöste. Insgesamt hatte trotzdem RB die besseren Karten in der Hand. Und die Leipziger wurden nun richtig hartnäckig im Strafraum der TSG.

Es kam, wie es kommen musste: Einen Versuch von Werner konnte Baumann noch blocken. Doch Marcel Sabitzers Distanzschuss wenige Minuten später wurde unhaltbar abgefälscht: 2:1 aus Sicht der Bullen (78.).

Insgesamt gewinnt RB Leipzig verdient. Ohne Wagners Platzverweis hätte das Ergebnis aber auch anders aussehen können. Für ihn dürfte es - ohne Tor und Sieg - ein dreifach gebrauchter Tag sein.

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