Polizei gibt Entwarnung

Zaberfeld: Tote Fische und Schaumbildung im Stausee Ehmetsklinge!

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In der Ehmetsklinge in Zaberfeld, einer Gemeidne 30 Kilometer von Heilbronn entfernt, wurden tote Fische entdeckt. (Symbolbild)
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Spaziergänger haben in der Ehmetsklinge tote Fische entdeckt. Die Feuerwehr und Polizei untersuchten den Vorfall.

• Großer Feuerwehreinsatz an der Ehmetsklinge in Zaberfeld, 30 Kilometer von Heilbronn entfernt. 
• Tote Fische und Schaumbildung von Passanten entdeckt.
• Polizei gibt Entwarnung nach Untersuchungen. 

Zaberfeld/Heilbronn: Tote Fische und Schaumbildung im Stausee Ehmetsklinge!

Wenn sich Schaum auf einem See bildet und tote Fische darin treiben, dann könnte das eine Gefahr für die Umwelt bedeuten. So einen Vorfall gab es am Wochenende am Stausee Ehmetsklinge. Die Feuerwehr meldete der Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Heilbronn einen größeren Einsatz rund um den Stausee Ehmetsklinge in Zaberfeld. Dort wurden von Spaziergängern leblose Fische beim Wehr zur Zaber entdeckt, des Weiteren soll sich dort Schaum gebildet haben. Aufgrund dieser Mitteilung rückten Spezialkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Landratsamtes aus. 

Es konnte jedoch relativ schnell Entwarnung gegeben werden. Durchgeführte Wasserproben ergaben: Es liegt keine Umweltverschmutzung vor. Aber woher kamen dann die leblosen Fische? Und warum haben die Passanten, die den Vorfall gemeldet haben, Schaum gesehen? Die Erklärung ist relativ einfach: Die leblosen Fische wurden offenbar durch die Sogwirkung eines Rohres abgetrieben und starben in der Folge an Entkräftung. Die gemeldete Schaumbildung war lediglich gering und hatte ebenfalls einen natürlichen Ursprung. 

Nach Fund von toten Fischen in der Schozach: Fischsterben und andere Vorfälle

Dennoch: So einen Vorfall zu melden, war richtig, denn schnell werden Erinnerungen wach an das Fischsterben in der Schozach. Dort gab es eine wahre Umweltkatastrophe.
Und auch in Ilsfeld gab es in den letzten Monaten Alarm. Auf einem Firmengelände sind Chemikalien ausgelaufen und sorgten für Gefahr. Fischsterben gab es auch in Gruppenbach. Dort hatten die toten Tiere eine kilometerlange Spur hinterlassen. Experten hatten einen traurigen Verdacht. 
Im Stausee Ehmetsklinge gibt es keine Gefahr - zum Glück.

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