Bilanz wird am Donnerstag vorgestellt

Schraubengigant Würth: Trotz Corona-Krise - Zahlen überraschen

  • schließen
  • Julia Cuprakowa
    Julia Cuprakowa
    schließen

Der Künzelsauer Weltkonzern Würth befindet sich trotz Corona-Krise auf einem guten Weg. Am Donnerstag legte der Weltkonzern seine Jahreszahlen vor. 

• Die Corona-Krise trifft auch den Künzelsauer Konzern Würth.

• Würth kommt dank E-Business gut durch die Corona-Krise.

• Am Donnerstag wird die Bilanz vorgestellt.

Würth in Künzelsau: Schraubengigant legt Zahlen vor 

Update vom 8. Mai: Der Künzelsauer Weltkonzern Würth hat am Donnerstag bei einer Online-Konferenz seine Zahlen für das vergangene und laufende Jahr vorgelegt. Wie sich zeigt, ging die Corona-Krise auch an dem Weltkonzern aus Künzelsau nicht spurlos vorbei. Vor allem, in den von Corona stark betroffenen Länder, wie Italien, Spanien und Frankreich, kam es zu massiven Umsatzeinbrüchen. 

In Deutschland erreichte der Künzelsauer Schraubengigant im ersten Quartal ein Umsatzplus von über sieben Prozent, Hauptanteil hat das starke Handwerksgeschäft. Im Bereich der Automobilzulieferung hingegen ging der Weltkonzern in Kurzarbeit.

Das vergangene Jahr schloss Würth mit einem neuen Umsatzrekord von über 14 Milliarden Euro ab. Eine Prognose für das laufende Jahr wollte die Würth-Chefetage am Donnerstag angesichts der Corona-Pandemie noch nicht wagen, wie swr.de berichtet. 

Schraubengigant Würth: Trotz Corona-Krise auf einem guten Weg!

Die Corona-Krise trifft beinahe jedes Unternehmen mit voller Wucht. Das trifft auch für den Künzelsauer Weltkonzern Würth zu. Die Entwicklung wird beeinflusst, aber: Das Unternehmen denkt positiv und sieht sich dennoch auf einem guten Weg, wie der Schraubengigant vor der Bilanzpressekonferenz am heutigen Donnerstag mitteilte. 

Der Grund laut Unternehmenszentrale: "Die Würth-Gruppe hat drei zentrale Pfeiler ihrer Erfolgsstrategie: Wir sind dezentral aufgestellt, nutzen die Chancen der Diversifikation und verfügen über eine funktionierende Multikanalstrategie." Auch zeige sich nun, dass der Digitalisierungsprozesse in den vergangenen Jahren gerade auch in dieser Krisenzeit greife. So verzeichnet die Würth-Gruppe im ersten Quartal wohl ein Umsatz-Wachstum von 2,8 Prozent - und das trotz der ausgebrochenen Corona-Pandemie, de die Entwicklung durchaus beeinflusst hat. Grund dafür sei das E-Business. 

Reinhold Würth hat den Konzern "Würth" gegründet.

Im Januar, als Würth nach vorläufigen Zahlen über das Jahr 2019 berichtet hatte, war der Konzern nach wie vor auf Wachstumskurs: Der Umsatz war demnach 2019 um 4,8 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 14,27 Milliarden Euro (2018: 13,62 Milliarden Euro) gestiegen.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema