Große Talente im Kleinformat

So niedlich: Nachwuchs bei den Klippschliefern

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Ein Klippschliefer-Weibchen in der Wilhelma in Stuttgart mit vier rund sechs Wochen alten Jungtieren. Sie teilen sich die Felsenanlage mit Mähnenspringern (links) und Dscheladas.
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Zwei erwachsene Klippschliefer in der Wilhelma in Stuttgart mit einem Jungtier.
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Ein Klippschliefer-Weibchen in der Wilhelma in Stuttgart mit vier rund sechs Wochen alten Jungtieren.
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Zwei junge Klippschliefer in der Wilhelma in Stuttgart mit rund sechs Wochen.
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Nachwuchs im Zoo ist immer ein Hingucker – wenn man weiß, wo man hinschauen muss. Junge Klippschliefer gibt es in der Wilhelma jetzt zu bewundern.

Wer kennt die Klippschliefer? Die kleinen Tiere mit den außergewöhnlichen Eigenschaften gehören zu den in der Wilhelma am häufigsten übersehenen und am meisten verkannten Tieren. Jetzt sind sie in Stuttgart mit ihrem Nachwuchs aber die großen Stars. Alle Augen richten sich derzeit auf die vier Erwachsenen und fünf Jungtiere. 

Die graubraunen Tiere werden maximal so groß wie Kaninchen und haben dabei unauffällig kleine Ohren und kurze Beinchen. Wer sie erspäht, beginnt meist zu raten. "Guck mal, Meerschweinchen", tönt es oft am Gehege-Rand. Vorschnell korrigiert jemand: "Nein, das sind Murmeltiere", und liegt genauso falsch. "Vielleicht Pfeifhasen", geht die Rätselei weiter. Ungeachtet äußerlicher Ähnlichkeiten gehören die Schliefer jedoch weder zu den Hasenartigen Tieren noch den Nagetieren. Die nächsten Verwandten der unterschätzten Kleintiere sind überraschenderweise die größten und unübersehbaren Wilhelma-Lieblinge: die Elefanten.

So niedlich: Nachwuchs bei den Klippschliefern

Ein mit den Dickhäutern vergleichbares Merkmal sind die nachwachsenden Schneidezähne im Oberkiefer. Trotz des gedrungenen Körpers können Klippschliefer erstaunlich gut klettern und auch hohe Steine oder Äste erklimmen. Dabei helfen ihnen spezielle Fußpolster, wie man sie sonst nur bei Elefanten kennt. Von Schweißdrüsen stets feucht gehalten verschaffen sie ihnen festen Halt selbst auf glatten Oberflächen. Das nutzen sie gerne, um auf Anhöhen zu klettern.

Die aktuelle Kinderstube auf der Anlage ergänzen übrigens Böcklein und Baby-Affen, die im April geboren wurden.

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