Neuzugang aus Edinburgh

Tapir-Kuh Maya fühlt sich in der Wilhelma schon richtig wohl - und geht jeden Tag baden

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Ein gutes Zeichen: Das angebotene Futter nahm die junge Tapirdame Maya bereits kurz nach ihrer Ankunft in der Wilhelma in Stuttgart gerne an.
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Nasse erste Tage hat Maya im Stuttgarter Zoo Wilhelma verbracht: Das Schabrackentapirweibchen lebt hier seit knapp einer Woche - und geht täglich ins Badebecken.

Mit großen Augen beäugt Schabrackentapir Maya ihr neues Zuhause in der Wilhelma in Stuttgart. Ende der vergangenen Woche traf das junge Weibchen aus Schottland im Zoologisch-Botanischen Garten ein: Nun ist es auch für die Besucher im Tapirhaus zu sehen. 

Dort reckt Maya nun immer wieder prüfend ihre lange bewegliche Nase in die Luft, während sie an Salatblättern und Ästen knabbert. Mit ihrem aufmerksamen Ohrenspiel lauscht sie den Schritten der Tierpfleger und den leisen Rufen ihres künftigen Partners Penang. Mit ihm soll Maya bei der bedrohten Art für Nachwuchs sorgen. 

Maya hat  Umzug in die neue Heimat nach Stuttgart gut überstanden

Doch bevor die beiden sich näher kennenlernen dürfen, soll die Tapirdame erst einmal zur Ruhe kommen und sich an den Tagesablauf in ihrer neuen Heimat gewöhnen. Ihre Reise aus Edinburgh scheint sie erst einmal gut überstanden zu haben. "Sie macht insgesamt einen sehr fröhlichen Eindruck", erklärt Tierpfleger Nico Sauer. "Am Wochenende war sie natürlich etwas aufgeregt. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass sie erst ein paar Tage da ist, ist sie wirklich recht ruhig." 

Schabrackentapir-Weibchen Maya ist aus Edinburgh wohlbehalten in der Wilhelma in Stuttgart angekommen und erkundet neugierig und interessiert seine neue Umgebung.

Bereits kurz nachdem Maya ihre Transportkiste verlassen hatte, unternahm sie sogar schon ihren ersten Ausflug in das Badebecken des Tapirhauses. "Maya lag bisher jeden Tag im Wasser", berichtet Sauer erfreut. "Schließlich bekommt sie hier auch täglich zwei warme, frisch befüllte Becken von uns."

Mayas Artgenossen sind in tropischen Regenwäldern beheimatet. Wegen deren Abholzung gilt ihr Bestand als gefährdet. Mayas Umzug von Schottland nach Stuttgart ist Teil des Europäischen Erhaltungsprogramms. Mit Tapir Penang soll Maya für Nachwuchs sorgen - aber erst in anderthalb Jahren, sobald sie geschlechtsreif ist. Für den Anfang dürfen sich die beiden durch's Sichtgitter beschnuppern.

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