Abschuss als Schweinepest-Lösung?

Jäger erschießen jetzt massig Wildschweine

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Jäger sollen wegen der Schweinepest mehr Schwarzwild schießen. Die Schonzeit wird ausgesetzt.

Nun müssen Maßnahmen gegen die Schweinepest her! Die Jäger im Südwesten sollen wegen der drohenden Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verstärkt weibliche Wildschweine abschießen. Zudem wird die zweimonatige Schonzeit für die Bejagung von Schwarzwild in diesem Jahr ausgesetzt. Dies will Landwirtschaftsminister Peter Hauk mithilfe eines Zwölf-Punkte-Plans auf den Weg bringen.

Die Regierung in Stuttgart gab am Dienstag grünes Licht für das Vorhaben. Alleine in Baden-Württemberg werden bislang pro Jahr rund 50.000 Wildschweine geschossen - Jetzt werden es deutlich mehr.

Hauk plant außerdem in einer groß angelegten Übung den Ernstfall in Baden-Württemberg zu proben: "Im Herbst dieses Jahres wird im Land eine große Tierseuchenübung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest in den Regierungsbezirken Freiburg und Tübingen durchgeführt." Laut dem Minister würde die Seuche vor allem durch Tiersekrete infizierter Wildschweine übertragen.

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