Was für eine Aufregung

Wildsau in Lauffen außer Rand und Band

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Symbolbild.
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Ein Wildschwein hat in Lauffen am Neckar für Aufregung gesorgt. Die Polizei forderte Anwohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. 

Für Anwohner hätte dieses Tier richtig gefährlich werden können! Nach einer Treibjagd am Samstagmorgen in Lauffen im Bereich der Bahngleise in grober Richtung Meimsheim/Hausen, kam es am frühen Nachmittag im Schlehenweg, im Rosenweg und im Johannesbeerweg in Lauffen zu Vorfällen mit Wildscheinen. Im Schlehenweg blieb das Tier mit dem Kopf in einem stattlichen Gartentor aus Metallstäben stecken und kam nicht mehr heraus. 

Wildschwein reißt in Lauffen Gartentor aus der Verankerung

Das kräftige Tier riss in seinem Kampf das gesamte Tor aus der Verankerung. Da die Gefahr bestand, dass die wild gewordene Sau sich befreien und unkontrolliert auf umstehende Anwohner losgehen könnte, wurden diese von der Polizei aufgefordert in ihre Häuser zu gehen. Ein Erlösen des Tieres mittels Schusswaffe war aufgrund der örtlichen Lage nicht möglich. Es benötigte die Hilfe von vier ausgewachsenen Personen um die Sau unter dem Tor zu fixieren. 

Schließlich konnte sie nach längerem, kraftaufwändigen Kampf unter dem Eisentor festgehalten und fachmännisch durch den hinzugekommenen Jagdpächter getötet werden. 

Weitere Meldungen in Lauffen wegen Wildschwein im Wohngebiet

Im Rosenweg wurde eine Terrassentür durch vermutlich dasselbe Wildschein beschädigt, bevor es in den Eisenstäben des Anwesens im Schlehenweg stecken blieb. Im Johannesbeerweg wurde eine blutverschmierte Hauswand gemeldet, die offenbar auch von einem Wildschein stammte. Verletzt wurde in Lauffen am Samstagnachmittag niemand.

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