Rückblick zwischen Trockenheit und Hagelschauer

Juni war der Monat der krassen Wetterextreme

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Der Juni brachte heftige Wetterextreme.
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Von Überschwemmung bis Trockenperiode war in der Region alles dabei.

So schnell werden wir den vergangenen Monat nicht vergessen! Vor allem wegen seiner krassen Stimmungsschwankungen wird uns der Juni in Erinnerung bleiben - mit seinen heftigen Unwettern UND der MEGA-Hitze. Ein Rückblick der Extreme.

Die erste Juniwoche

Zu Beginn des Monats war der Juni richtig gut drauf. Täglich gab es angenehme Temperaturen knapp über der 20-Grad-Marke. Allerdings blieb es vor allem für die Pflanzen zu trocken. Denn es regnete so gut wie überhaupt nicht in der Region. Das schien der Juni in seiner zweiten Woche dann auf einen Schlag aufholen zu wollen.

9. Juni: Unwettereinbruch

Tiefausläufer und subtropische Luftmassen sorgten für eine explosive Mischung über dem echo24.de-Gebiet.Am 9. Juni war es so weit: Gegen 19:00 Uhr entwickelte sich in drückender, schwüler Luft bei Lauffen am Neckar ein kräftiges Gewitter. Günstig für das Gewitter, ungünstig für Lauffen und Heilbronn: Das Gewitter bewegte sich kaum von der Stelle.

Stattdessen konnte es seeehr viel Wasserdampf kondensieren. Heißt: Die Gewitterwolken sammelten Niederschlag in Mengen - und der prasselte dann von jetzt auf gleich runter. So richtig! 

Besonders heftig traf es die Heilbronner Ortsteile Sontheim und Horkheim. In kurzer Zeit vielen hier über 60 Liter (!) pro Quadratmeter. So viel fällt sonst in einem ganzen Monat. Dazu kam krasser Hagel, der lokal für große Schäden sorgte. Außerdem umgeknickte Bäume, überflutete Straßen und Unterführungen, ausgefallene Ampelanlagen... Feuerwehr, Polizei und THW waren im unermüdlichen Dauereinsatz.

Mitte Juni: Kurzer Kälteschock

Brrrr, nach dem traumhaften Mai und dem trockenen Juni-Anfang waren wir solchen Temperaturen ja schon fast gar nicht mehr gewohnt. Ein Tiefdruckgebiet sorgte Mitte des Monats für Luft aus nordwestlicher Richtung - und brachte kurzzeitig kühlere Temperaturen mit sich. Wobei kühl mit immerhin auch um die 18 Grad jetzt relativ ist.

Durchschnittstemperatur sommerlich

Danach hatte der Juni seine Launen dann aber wohl endgültig auch selbst satt und drehte wieder den Sommer auf. Fast täglich gab es Temperaturen von über 25 Grad. An manchen Tagen wurde es mit knapp über 30 Grad sogar richtig heiß. Plötzlich war also wieder Schwitzen angesagt. Die Durchschnittstemperatur von 26,02 Grad zeigt am Ende deshalb: Trotz seiner Extreme war der Juni eindeutig das, was er sein soll - ein richtig warmer Sommermonat.

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