Mauer hinter Stiftskirche

Eingestürzte Mauer in Wertheim: Erste Maßnahmen für Sanierung im Gespräch

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Wertheim: Ein Teil einer historischen Mauer ist in der Wertheimer Altstadt eingestürzt.
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Im Dezember ist in Wertheim eine große Sandsteinmauer hinter der Stiftskirche eingestürzt. Nun gab es eine Lagebesprechung.

  • Sandsteinmauer in der Wertheimer Altstadt stürzt ein.
  • Die Ursache ist weiterhin unklar.
  • Vorbereitungen zur Sanierung der Mauer laufen.

Wertheim: Arbeiten an eingestürzter Mauer müssen zuerst abgeklärt werden

Update vom 16. Januar: Mitte Dezember stürzte die Mauer in der Wertheimer Altstadt ein. Bislang wurde der Hang befestigt und die Einsturzstelle abgesichert. Am Donnerstag gab es nun eine Lagebesprechung vor Ort. Bevor an der historischen Mauer gearbeitet werden darf, müssen jegliche Arbeiten mit dem Landesdenkmalamt abgeklärt werden, berichtet swr.de. Aus diesem Grund wollten sich Denkmalbehörde, Stadtverwaltung, Baufirma und Statiker an der Mauer treffen und das weitere Vorgehen besprechen.

Eingestürzte Mauer in Wertheim: Vorbereitungen für Sanierung laufen!

Update, 14. Januar: Es ist immer noch unklar, warum die Mauer bei der Stiftskirche in Wertheim Mitte Dezember eingestürzt ist. Aktuell ist der Hang befestigt worden und die Einsturzstelle wurde ebenfalls abgesichert. Letztendlich ist es jedoch alles eine Übergangslösung. Denn: Die Vorbereitungen für eine Bausanierung laufen, wie der "SWR" berichtet. 

Demnach soll es amkommenden Donnerstag ein Treffen vor Ort geben, an dem die Stadtverwaltung, Denkmalbehörde, Statiker und eine Baufirma dabei sind. Ziel des Treffens ist es, das weitere Vorgehen zu planen. Bevor es mit der Sanierung losgeht, muss das Vorgehen noch mit dem Landesdenkmalamt besprochen werden. 

Wertheim: Sanierung der eingestürzten Mauer erst im neuen Jahr

Update 23. Dezember: Der Mauereinsturz von Wertheim gibt weiter Rätsel auf. Noch immer ist unklar, wie das acht Meter hohe Steinbauwerk auf einer Länge von zehn Metern einstürzen konnte. Geologen und Statiker untersuchen die Stelle weiter.

Die Stelle in der Wertheimer Altstadt bleibe vorerst gesperrt, berichtet der SWR. Demnach habe eine Baufirma in den vergangenen Tagen die Einsturzstelle zwar provisorisch gesichert, und Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um ein Nachrutschen des Hanges zu verhindern. Die richtige Sanierung wird aber erst im Januar erfolgen. Wann genau und wie lange die Maßnahmen dauern, konnte noch nicht gesagt werden.

Wertheim: Eingestürtzte Mauer wurde vor einem Monat geprüft

Die eingestürzte Mauer in Wertheim ist erst einen Monat zuvor von einem Gutachter überprüft worden. Dieser habe aber keine Gefährdung gesehen, die eine vorbeugende Absperrung notwendig gemacht hätte, sagte eine Sprecherin der Stadt am Mittwoch.

Statiker und Geologen untersuchen die noch befestigten Mauerteile. Erst wenn sie weitere Gefährdungen ausschließen, könnten die Geröllteile weggeräumt werden, teilte die Sprecherin mit. Die Mauer, die Teil eines Privatanwesens ist, sei "alt". Genauere Angaben könnten nicht gemacht werden. Der Besitzer habe sie im November prüfen lassen und eine Sanierung in die Wege geleitet.

Nach Einschätzung von Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beruhen die meisten Überwachungen von Gebäuden in Deutschland lediglich auf optischen Prüfungen. Besonders bei alten Gemäuern, die nicht nach aktuellen Regeln errichtet worden sind, hält er das für problematisch. "Wir wissen in der Regel nicht, in welchem Zustand sie sind, weil wir die Prozesse im Inneren von außen nicht erkennen", sagte der Chemiker.

Nach Mauer-Einsturz in Wertheim: Experten suchen nach Ursache

Update vom 18. Dezember: Am Dienstag stürzte in der Wertheimer Altstadt ein großer Teil einer Sandsteinmauer ein. Die Polizei fordert Suchhunde an, die Befürchtung: Menschen könnten sich unter den Trümmern befinden. Doch schnell kann Entwarnung gegeben werden: Es wurden glücklicherweisekeine Menschen verschüttet oder verletzt. Doch die Frage bleibt: Warum ist die Stützmauer hinter der Stiftskirche überhaupt eingestürzt?

Bereits am Dienstagnachmittag waren Gutachter am Unglücksort in Wertheim, schauten sich die eingestürzte Sandsteinmauer genauer an. Der Grund könnte eine Materialermüdung sein, erklärt Baudezernent Armin Dattler gegenüber dem SWR. Es sei möglich, dass sich "durch den starken Regen der vergangenen Wochen möglicherweise Wasser angesammelt" habe. Sollte das so gewesen sein, könnte ein zu hoher Druck die Mauer zum Einsturz gebracht haben. Experten untersuchen die Mauer jedoch noch weiter, eine eindeutige Klärung gibt es bisher noch nicht.

Wertheim: Sandsteinmauer kracht zusammen - Bereich weiträumig abgesperrt

Erstmeldung vom 17. Dezember: Ein lautes Krachen hallte am Morgen durch Wertheim. In der Pfarrgasse sind etwa 30 bis 40 Quadratmeter einer Sandsteinmauer eingestürzt. Umgehend eilten Feuerwehr, Polizei und weitere Rettungskräfte zum Ort des Geschehens. Dieser wurde auch weiträumig abgesperrt. Die Befürchtung: Menschen könnten sich unter den Trümmern befinden.

Um nach möglichen Verschütteten zu suchen, wurden spezielle Suchhunde von der Polizei angefordert. Anschließend konnte erste Entwarnung gegeben werden: Die Polizei geht nicht davon aus, dass Personen von der Sandsteinmauer in Wertheim verschüttet wurden. "Die Suchhunde haben nicht angeschlagen", bestätigte ein Sprecher der Polizei gegenüber echo24.de. Auch verletzte Personen sind keine bekannt.

Keine Menschen verschüttet - Polizei beendet Einsatz

Damit ist der Einsatz nach aktuellen Informationen für die Polizei beendet. Nun ist es Sache der Stadt und Feuerwehr, sich um die eingestürzte Mauer zu kümmern – und der Vorfall scheint ein Schreck ohne schlimmere Folgen zu bleiben.

Erst vor wenigen Tagen sorgte ein Jaguar-Fahrer für Aufsehen in Niederstetten, als er in eine Steinmauer krachte. Der Vorfall stellte die Polizei vor ein kleines Rätsel. Ebenfalls mit dem Auto durch die Mauer ging es in Gerlingen. Dort riss der Wagen sogar die Wohnzimmerwand ein und sorgte dafür, dass das Haus einsturzgefährdet ist. Eingestürzt ist zudem ein Schuppen, an dem ein 72-Jähriger in Buchen arbeitete. Er kam bei dem tragischen Arbeitsunfall ums Leben.

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