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Weltglückstag: Was ein kleines Königreich uns heute voraus hat

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Symbolbild.
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Nicht nur zum Weltglückstag geht es um die großen und auch kleinen Glücksmomente, weiß unsere Kollegin Petra.

Unglaublich was für besondere Welttage es gibt. Heute ist zum Beispiel der Weltglückstag. Was soll denn das sein? Im Juni 2012 beschlossen die Vereinten Nationen einen internationalen Tag des Glücks. Auf dem Schirm hatte die UN das Thema, da Bhutan eine Resolution mit dem Titel „Glück: Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Konzept für Entwicklung“ forderte. 

Weltglückstag: Kleines Königreich setzt auf Glück in besonderer Form

Dieses kleine Königreich in Südostasien nimmt das Thema Glück sehr ernst und bemisst statt des Bruttosozialprodukts lieber das Bruttonationalglück. Schon spannend, oder? Denn wenn man die Leute fragt, was Glück für sie bedeutet, dann erhält man viele unterschiedliche Antworten.

Für die einen ist es das große Familienessen am Sonntag, für die anderen der neue Job und manch einer bezeichnet den vor kurzem erlebten Urlaub als absolute Glückszeit. 

Weltglückstag: Was ist eigentlich Glück?

Ist das alles wirklich Glück? Ja, sicher doch. Denn es geht um das Gefühl, das einem gut tut. Wahrscheinlich ist es beim Familienessen die Gemeinschaft und nicht das lange Kochen, das man schätzt. Beim neuen Job, die Aufgabe, die einen erfüllt und die Zeit mit den netten Kollegen.

Der Urlaub selbst ist auch nicht Glück, sondern viel mehr die vielen kleinen Momente, in denen man mit Einheimischen lachen konnte, den Sonnenuntergang genossen hat oder einfach mal glücklich war, dass man ausschlafen konnte. 

Weltglückstag: Plötzlich persönliches Glück erlebt

Ich würde mich als glücklichen Menschen bezeichnen, vor allem, weil ich versuche, nicht immer auf die großen Glücksmomente zu warten, sondern das kleine Glück zu genießen. Erst kürzlich stand ich morgenmuffelig in der Küche, wartete auf meinen Kaffee und im Radio lief das Lied, dass mein Mann und ich als "unser Lied" bezeichnen.

Kaum angespielt, musste ich schon grinsen – Bilder aus der Zeit, als wir noch nicht verheiratet waren, Erinnerungen vom großen Fest und Momente als wir gemeinsam auf unserem Balkon frühstückten – einfach glücklich. Schon lief der Tag und ich musste vor mich hingrinsen. 

Weltglückstag: Bitte einfach mal verrückt sein

Glück verbinde ich immer mit anderen Menschen, denn alleine wäre ich ganz schön unglücklich und würde quasi nichts erleben. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ihr euren ganz persönlichen Glücksmoment erlebt, dem sei der Rat von Erasmus von Rotterdam mitgegeben: "Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." In diesem Sinne: Lasst uns einfach mal verrückt glücklich sein.

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