Die Ermittlungen dauern an

Nach Autoscooter-Brand: Schausteller erhält Hilfe

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In der Nacht auf Sonntag vor zwei Wochen steht der Autoscooter in Flammen. 21 Boxautos brennen in Weinsberg auf dem Weibertreu-Herbst aus.
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Die Schausteller-Familie bleibt wohl auf dem Schaden von 350.000 Euro sitzen.

+++ Update 13. Oktober +++

Noch immer sind die genauen Umstände des Autoscooter-Brands auf dem Weibertreu-Herbst in Weinsberg vor zwei Wochen ungeklärt. War es Brandstiftung? Die Polizei ermittelt noch.

Der Besitzer der abgebrannten Autoscooter auf dem Weibertreu-Herbst, die Schausteller-Familie Schneck aus Weinsberg, kann aber vorübergehend zumindest ein bisschen aufatmen: Wie der SWR berichtet, wird die Versicherung den entstandenen Schaden von 350.000 Euro nicht übernehmen. Ein anderer Schausteller-Betrieb wird der Familie Schneck nun aber 24 Boxautos leihen, damit der Autoscooter-Betrieb auf den Volksfesten weitergehen kann.

+++ Update 8. Oktober +++ Weinsberg: Autoscooter-Brand - Polizei vernimmt Jugendliche

Nach dem Autoscooter-Brand in Weinsberg am 29. September ermittelt die Polizei weiterhin. Die Betreiberfamilie des Autoscooters geht von einer Brandstiftung aus. Die Polizei kann dies ebenfalls nicht ausschließen. Im Vorfeld des Brandes soll es eine Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen gegeben haben. Die Autoscooter-Betreiber versuchten, nach eigenen Angaben, zu schlichten, berichtet stimme.de. Gegen vier Uhr morgens brach dann das Feuer aus. Nun wurden Jugendlichen vernommen. Die Polizei kam damit jedoch zu keinem Ergebnis. Auch einen Tatverdacht gibt es nicht.

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+++ Update, 30. September, 13.30 Uhr +++ Autoscooter-Feuer etwa Brandstiftung?

Während die Polizei den bei dem Brand eines Autoscooters in Weinsberg entstandenen Sachschaden nach oben korrigiert, kommen auch immer mehr Details rund um das verheerende Feuer ans Licht. Die Betreiber-Familie geht derweil von Brandstiftung aus. Auch die Polizei kann diese nicht ausschließen.

Der Autoscooter war anlässlich des Weibertreu-Herbsts auf einem Parkplatz in Weinsberg aufgebaut worden. Doch gegen vier Uhr in der Nacht zum Sonntag dann der Schock: Das Fahrgeschäft stand in Flammen.

Weinsberg: Autoscooter-Feuer wirft Fragen auf

Zwei Männer der Betreiberfamilie hatten bei Löschversuchen leichte Verletzungen abbekommen. Ein Wasserschlauch, mit dem das Löschen leichter gewesen wäre, soll zuvor abgeklemmt worden sein. Das Werk von Brandstiftern?

Zumindest versucht die Polizei derzeit herauszufinden, ob ein Ereignis in den Stunden vor dem Feuer damit zu tun haben könnte. Demnach habe es laut den Geschädigten einen Streit mit einer 40 bis 50-köpfigen Personengruppe gegeben.

Weinsberg: Feuer am Autoscooter etwa Brandstiftung?

Die Polizei war auch dazu alarmiert worden, beim Eintreffen der Beamten seien die Unbekannten aber geflüchtet. Erst als die Polizisten wieder weg waren, sei einer der Streithähne noch einmal aufgetaucht. Er soll die Betreiber mit einer Waffe bedroht und mit ihr auch mehrfach geschossen haben.

Ob die beiden Ereignisse tatsächlich zusammenhängen, ist derzeit allerdings unklar. Die Polizei hofft deshalb auf Zeugen, die zu der Personengruppe oder dem Mann mit der Waffe Hinweise geben können. Außerdem werden Zeugen gesucht, die am Autoscooter nach dessen Abschalten in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise werden an das Polizeirevier Weinsberg, Telefon 07134/9920, erbeten.

Das Feuer überschattete die noch am Abend zuvor ausgelassen gefeierte Wiesn-Party in Weinsberg.

Bilder: "Weibertreu-Herbst" lädt zur Wiesn-Party nach Weinsberg

+++ Update 30. September +++

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand plötzlich ein Autoscooter auf dem Volksfest in Weinsberg in Flammen. Der Schaden ist enorm, die Polizei spricht von 200.000 Euro, laut Betreiber Mario Schneck ist es sogar noch mehr. 

Das Fahrgeschäft ist nur noch Schutt und Asche und nun droht der Familie auch noch der finanzielle Ruin: "Wenn die Versicherung diesen Schaden nicht bezahlt, dann muss meine Familie um ihre Existenz fürchten", erklärt der Schausteller nun der Bild-Zeitung.

Die Polizei ermittelt noch, doch Schneck vermutet Brandstiftung: "Der Strom war aus. Und ein Wasserschlauch, mit dem wir hätten löschen können, wurde abgeklemmt."

+++ Ursprungsartikel 29. September +++ 

Ein Autoscooter auf einem Volksfest in Weinsberg ist am frühen Sonntagmorgen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand, die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, wie die Polizei mitteilte. "Es ist noch unklar, ob ein technischer Defekt der Grund für das Feuer war oder ob nachgeholfen wurde", sagte ein Sprecher. 

Die Polizei ermittle nun in alle Richtungen. Der Notruf sei gegen vier Uhr in der Früh eingegangen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr seien dann angerückt. Die Polizei bezifferte den Schaden an dem Fahrgeschäft mit etwa 200.000 Euro. Weitere Details sind zunächst nicht bekannt.

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