Mehrere Lösungvarianten 

Ausbau in Planung: Staus bei Weinsberg und Untergruppenbach sollen bald Geschichte sein

+
Es gibt mehrere Lösungsvarianten - damit der Stau bei Weinsberg und Untergruppenbach verschwindet.  
  • schließen

Staus bei Weinsberg und Untergruppenbach sollen verschwinden. Das Regierungspräsidium hat dafür mehrere Lösungsvarianten.  

Staus! Sie nerven und man verliert sinnlos viel wertvolle Zeit. Aber vermeiden lassen sich Staus nicht. Oder etwa doch? Viele Pendler stehen regelmäßig an Ampeln bei Weinsberg im Stau. Auch eine Kreuzung bei Untergruppenbach ist vielen ein Dorn im Auge. Nun will das Regierungspräsidium (RP) in Stuttgart eine Lösung finden. 

Weinberg: Stau-Auflösung durch Ausbau

Der Doppelknoten in Weinsberg ist vor allem in Stoßzeiten häufig überlastet. "Der Rückstau von einem Knoten zum anderen beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit der Einzelknoten zusätzlich", sagt Julia Christiansen RP-Pressesprecherin gegenüber stimme.de. Deswegen hat das Regierungspräsidium ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. Man will den Stau-verursachenden Doppelknoten zu einem kompakten Vollknoten oder zu einem Kreisverkehr umbauen.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein zusätzlicher Fahrstreifen in beide Fahrrichtungen. Dazu sollte noch eine Anpassung der Ampel kommen. "Durch diese Varianten könnten Rückstaus zwischen den beiden Kreuzungen "nahezu aufgelöst werden"", erklärt Christiansen. 

Und ab wann soll der rettende Ausbau beginnen? Alle möglichen Varianten werden zuerst geprüft, denn man muss Einiges beachten. "Eingriffe in Privateigentum sowie naturschutzfachliche Belange werden dabei berücksichtigt", sagt Christiansen. "Wir gehen von einem Planungszeitraum von mindestens einem Jahr aus." Das heißt, dass der Umbau nicht vor 2021 beginnt.

Untergruppenbach: Kein Stau mehr durch bessere Ampeln 

An den Ampeln in Untergruppenbach gab es im Jahr 2018 eine Änderung an der Ampelsteuerung, um die Ampelschaltung zu verbessern. "Da es aus der Sigfried-Levi-Straße heraus noch immer zur Überstauung der Kreuzung kommt, hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine weitere Optimierung beauftragt, um dies zu verhindern", erklärt Christiansen. Der Auftrag wurde bereits erteilt. "Leider konnte uns die beauftragte Firma noch keinen Termin für die Realisierung nennen.", so die Sprecherin des RP.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare