Schaden von mehreren tausend Euro

Autofahrer baut Unfall - dann tischt er der Geschädigten eine sonderbare Geschichte auf

+
Symbolbild.
  • schließen

Die Polizei stößt bei der Überprüfung seiner echt wirkenden Geschichte auf Unstimmigkeiten.

Ein sonderbarer Unfall ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen auf der Bundestraße zwischen Heilbronn und Weinsberg kurz vor dem Schemelsbergtunnel. Der Unfallverursacher tischte der Geschädigten eine seltsame Geschichte auf.

Sonderbare Geschichte: Autofahrer hat nach Unfall Ausrede parat

Die 57-jährige VW-Fahrerin nahm bei ihrer Fahrt kurz vor 7 Uhr unmittelbar vor dem Tunnel ein akustisches Signal, ähnlich einem Signal eines Einsatzfahrzeuges, wahr und wurde nahezu zeitgleich von einem überholenden Wagen gestreift. An dem VW Polo entstand dabei ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Beide Fahrzeuge hielten unmittelbar nach der Unfallstelle an und der Überholende, der vermutlich mit einem Kleinstransporter unterwegs war, gab sich der Frau gegenüber als Angehöriger einer Werksfeuerwehr aus und teilte ihr mit, dass er sich zeitnah melden würde. Anschließend fuhr er weiter.

Unfall auf B39: Sonderbare Geschichte eine Lüge?

Die Frau indes meldete den Unfall der Polizei. Der Unfallverursacher meldete sich nicht mehr bei der Frau. Da nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle auch keine Einsatzfahrten zu diesem Zeitpunkt auf der B39 stattgefunden haben, sucht das Polizeirevier Weinsberg, Telefon 07134/9920, nach Zeugen.

Melden sollen sich Personen, die den Unfall gesehen haben oder Hinweise auf den Kleintransporter oder den 45-50 Jahre mit einer dunklen uniformähnlichen Strickjacke bekleideten Mann geben können.

Mehr Polizeimeldungen

Drogen als Auslöser? Randalierer greift Polizisten an

Nach Schozach-Verunreinigung: "Tränken von Tieren wieder möglich"

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare