Polizei sucht Zeugen 

20 vermummte KSC-Fans prügeln auf fünf VfB-Fans ein - auch auf eine Frau 

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Nicht alle Fans sind friedlich.  
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Fußball-Rivalität kennt offenbar keine Grenzen. 

+++ Update 25. September +++ Rivalisierende Fußballfans 

Die Bundespolizei sucht weiterhin Zeugen, die den Vorfall am Bahnhof in Schwäbisch Hall-Hessental beobachtet haben. Wie die Polizei mitteilte, attackierten etwa 20 vermummte Personen am Wochenende eine Fünfergruppe.

Hintergrund der Tat könnte Fanrivalitäten sein. Wie der SWRberichtet, handelt es sich bei der Schläger-Truppe offenbar um KSC-Fans die auf die kleine Gruppe von VfB-Fans eingeprügelt haben. 

+++ Ursprungsmeldung 24. September +++

Ein unvorhersehbarer, gewaltsamer und vor allem grundloser Vorfall ereignete sich in Schwäbisch Hall-Hessental. Als etwa 20 vermummte Personen aus dem Zug ausstiegen und plötzlich auf mehrere Menschen einprügelten. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls. 

Schwäbisch Hall-Hessental: Täter schlugen grundlos zu - auch auf Frau 

Am Samstagnachmittag auf dem Bahnhof in Schwäbisch Hall-Hessental griff eine Gruppe von etwa 20 Personen fünf andere Menschen an - darunter auch eine Frau. Laut Polizei stiegen die vermummten Täter aus einem Regionalzug von Nürnberg in Richtung Stuttgart aus und prügelten auf eine Fünfer-Gruppe ein. Die fünf Geschädigten, die zwischen 28 und 34 Jahre alt waren,  befanden sich offenbar auf der Rückreise von einem Fußballspiel und wollten am Schwäbisch Haller Bahnhof umsteigen.

Die Täter schlugen mit den Fäusten und traten mit den Füßen auf die Opfer ein. Nach der Tat stiegen die Schläger offenbar zurück in denselben Zug und konnten unerkannt flüchten. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen war die Schläger-Truppe vermutlich Anhänger eines rivalisierenden Fußballvereins. 

Angriff in Schwäbisch Hall-Hessental: Opfer erlitten diverse Verletzungen

Durch den Angriff erlitten die Opfer diverse Prellungen und Schürfwunden. Eine ärztliche Behandlung lehnten sie jedoch ab. Gegen die etwa 20 Vermummten wird wegen Verdachts auf Landfriedensbruchs und gefährliche Körperverletzung ermittelt. 

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0711/870350 zu melden.

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